Filip Kostic von Eintracht Frankfurt

Eintracht Frankfurt spielt gegen Borussia Dortmund remis. Mal wieder. Dennoch ist die Grundstimmung bei den Hessen nach der Partie gegen den BVB eine positive. Die Stimmen zum Spiel.

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zum Video Die Pressekonferenz nach dem Eintracht-Spiel gegen Dortmund

Adi Hütter
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Eintracht Frankfurt hat in der Bundesliga einmal mehr Unentschieden gespielt. Beim 1:1 (1:0) gegen Borussia Dortmund gingen die Hessen durch einen frühen Treffer von Daichi Kamada (9. Minute) im ersten Abschnitt in Führung, die Gäste konnten im zweiten Abschnitt aber durch Giovanni Reyna noch ausgleichen (56.).

Fredi Bobic: "Es war ein sehr gutes Spiel von unserer Mannschaft, die erste Halbzeit war wirklich klasse. Da hatten wir sogar die Möglichkeiten, noch ein Tor mehr zu machen. Aber man muss sagen: In der zweiten Halbzeit ist auch der BVB richtig stark ins Spiel gekommen. Da ist es dann für uns sehr schwierig gewesen, dagegen zu halten. Gerade in dieser Drangphase, die hätten wir überstehen müssen. Wir haben sie nicht überstanden, das 1:1 war verdient für den BVB. Am Ende des Tages ist es mal wieder ein Unentschieden – aber gegen eine richtig starke Mannschaft."

Adi Hütter: "In der ersten Halbzeit ging die Führung in Ordnung, da haben wir ein tolles Spiel gezeigt. Leider hatten wir in der zweiten Halbzeit zu viele Abspielfehler. Da hat die Borussia einen Zahn zugelegt und umgestellt. Dann hatten sie Übergewicht und Spielanteile – und wir haben es leider nicht mehr geschafft, für Entlastung zu sorgen. Über 90 Minuten gesehen geht das Unentschieden in Ordnung. Wir waren bissig, aggressiv und mit dem Ball sehr stark"

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Wache Eintracht erkämpft Remis gegen BVB

Eintracht Frankfurt Borussia Dortmund Daichi Kamada
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Sebastian Rode: "Das Unentschieden nehmen wir gerne mit. Wir haben in der ersten Halbzeit ein sehr gutes Spiel gemacht, sind dann in der zweiten Halbzeit – nach der Systemumstellung von Dortmund – aber nicht mehr so in die Zweikämpfe gekommen, wie wir es wollten. Deshalb hatten wir dann auch weniger Torchancen. Wenn die Fans da gewesen wären, wäre noch mehr möglich gewesen. Es war ein geiler Fight. Wir haben ein paar Sachen anders gemacht, aber das sollte intern bleiben. Hoffen wir mal, dass es in Wolfsburg genauso weitergeht."

Sebastian Rode von Eintracht Frankfurt im Spiel gegen Borussia Dortmund

Erik Durm: "Wir sind zufrieden mit dem Punkt, wir haben gegen die zweitbeste Mannschaft in Deutschland gespielt. Wir mussten ans Limit gehen – das haben wir gemacht. Dass man gegen Dortmund nicht alles verteidigen kann ist klar. Es hat uns gutgetan, in Führung zu gehen. Aber in der ersten Halbzeit müssen wir eigentlich noch das 2:0 drauf packen. Dann sieht es vielleicht anders aus. In der zweiten Halbzeit hat Dortmund dann etwas mehr gedrückt. Der BVB hat brutale Talente und eine sehr gute Mannschaft. Moukoko ist ein Jahrhunderttalent."

Aymen Barkok: "Ich habe meine Chance in der ersten Hälfte zu schnell abgeschlossen. Ich hätte ihn gerne unter die Latte gehauen. Ich hoffe, dass der nächste sitzt. Aber wenn man sich die erste Halbzeit anschaut, haben wir da ein super Spiel gemacht. Das Unentschieden ist aber am Ende gerecht, wenn man sich die zweite Hälfte ansieht und die Qualität der Dortmunder. Wir können mit dem Punkt zufrieden sein. Wir haben die Qualität in der Mannschaft, um die nächsten Spiele gut zu bestreiten und aus den nächsten drei Partien sieben Punkte zu holen."

Barkok und Schulz im Zweikampf

Lucien Favre (Trainer Borussia Dortmund): "Nach dem 0:1 zur Halbzeit nehmen wir den Punkt mit. Da war Frankfurt besser als wir. Erst in der zweiten Hälfte haben wir es besser gemacht: mehr Bewegung, mehr Läufe. Wir hätten auch das 2:1 machen können. Aber wir dürfen nicht vergessen, dass wir mit Spielern gespielt haben, deren Einsatz vorher nicht sicher war. Für Dan-Axel Zagadou war es das erste Spiel seit sechs Monaten. Auch Nico Schulz hatte schon lange nicht mehr gespielt. Das macht viel aus. Der Wille war da."