Im Mittelpunkt: Alexander Schwolow hat Eintracht Frankfurt weh getan.

Alexander Schwolow gegen Eintracht Frankfurt: Neben der miserablen Chancenverwertung und Abwehrschwäche stand vor allem der Torhüter des SC Freiburg nach dem Remis im Mittelpunkt. Die Stimmen zum Spiel.

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Eintracht Frankfurt wartet nach dem 3:3 gegen den SC Freiburg nun schon seit sechs Bundesligaspielen auf einen Sieg. Immerhin gelang in der Schlussphase noch durch zwei Treffer der hochverdiente Ausgleich. Die Abstiegszone bleibt nicht weit entfernt.

Timothy Chandler: Der Ärger über das Unentschieden überwiegt. Wir hatten so viele Torchancen. Am Ende war der Punktgewinn zwar noch gut, aber wir hätten sicherlich gewinnen müssen. Man dachte wirklich, dass Schwolow acht Arme und sieben Beine hat. Wir haben trotzdem ein super Spiel gemacht. Das Team war sehr aggressiv und hat Leidenschaft gezeigt. Jetzt ist es aber auch wichtig, dass wir mal wieder zu Null spielen und drei Punkte mitnehmen.

Stefan Ilsanker: Wir hatten sieben oder acht 100-prozentige Torchancen, die die Stürmer mit unserer Qualität eigentlich verwerten müssen. Im Gegenzug bekommen wir drei leichtfertige Gegentore. Aber die Mannschaft hat Moral und Herz gezeigt, deshalb wollte ich auch hierherkommen. Wenn wir aber immer drei, vier oder fünf Gegentreffer bekommen und vorne die Chancen nicht verwerten, dann kommt am Ende nicht viel bei raus.

Adi Hütter (Trainer Eintracht Frankfurt): Wir wollten unbedingt gewinnen und sind nicht zufrieden mit dem Punkt. Die klar bessere Mannschaft geht nicht als Sieger vom Platz. Freiburg darf sich bei Schwolow bedanken, dass wir nicht sechs oder mehr Tore schießen. Das gilt es zu kritisieren. Trotzdem möchte ich meiner Mannschaft ein Kompliment aussprechen: Die Moral stimmt zu 100 Prozent, jeder hat seinen Beitrag geleistet. Am Ende muss man sagen, dass es ein wichtiger Punkt ist. Über 90 Minuten gesehen aber haben wir zwei Punkte verloren.

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Christian Streich (Trainer SC Freiburg): Wir hatten viele Probleme, die Eintracht ist extrem stark in der Offensive. Unser Umschaltspiel war gut, wir haben drei Tore geschossen. Die Tore, die wir hätten bekommen müssen, haben wir nicht gekriegt - da hatten wir Glück! Dafür haben wir Frankfurt mit individuellen Fehlern zu Toren eingeladen. Der Punkt ist glücklich. Aber das war eine super Leistung von Schwolow. So eine Leistung haben wir gebraucht.

Nils Petersen (Stürmer SC Freiburg): Wenn man 3:1 führt, dann muss man das Ergebnis als Bundesligist zu Ende gespielt bekommen. Wir müssen den Punkt jetzt mitnehmen, ändern kann man es nicht mehr. Wenn kein Corona wäre, dann würde ich Schwolow ein Abendessen servieren. Aber da wir Abstand halten müssen, zünde ich für ihn eine Kerze an.