Einracht jubelt gegen Leipzig

Schon wieder ein Unentschieden, dieses Mal ist das aber ein Grund zur Freude: Eintracht Frankfurt ist nach dem Remis gegen Leipzig durchaus zufrieden. Lob gibt es vor allem für die Jungs aus der zweiten Reihe. Die Stimmen zum Spiel.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Eintracht trotzt Leipzig einen Punkt ab

Imago Barkok Eintracht Leipzig
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Eintracht Frankfurt hat sich am Samstag ein 1:1 (1:0)-Remis gegen RB Leipzig erkämpft. Die Hessen gingen durch Aymen Barkok in Führung (43. Minute), der eingewechselte Yussuf Poulsen glich aus (57.).

Adi Hütter: Wir haben heute taktisch sehr clever gespielt und die Räume eng gemacht. Was ein bisschen gefehlt hat: Im Spiel nach vorne, da haben wir nicht so brilliert heute. Aber ich kann mit dem Unentschieden gut leben. Wir haben gut verteidigt und waren sehr diszipliniert. Das Remis gegen eine Champions-League-Mannschaft geht in Ordnung. Leipzig hat hier noch nie gewonnen, von daher bin ich heute zufrieden. Kostic hat ein ordentliches Spiel gemacht, kann aber sicher noch besser spielen. Es ist wichtig, dass er Minuten bekommt. Das tut ihm gut.

Erik Durm: Ich habe im Training nie aufgehört Gas zu geben. Heute habe ich meine Chance bekommen und dass es dann zu einem Punkt gegen Leipzig gereicht hat, ist umso schöner. Gegen eine Spitzenmannschaft wie Leipzig ist es immer schwer. Die haben ein super Tempo nach vorne. Das wussten wir und haben nicht viel zugelassen. Deswegen ist der Punkt auch verdient. Klar wollten wir vorne ein paar mehr Akzente setzen, aber die Jungs vorne haben das nach hinten gut gemacht und uns die Arbeit erleichtert.

Kevin Trapp: Klar, die Unentschieden gegen Bremen, Stuttgart und Köln ärgern uns natürlich. Da hatten wir die Möglichkeit, mehr zu holen. Das Unentschieden gegen Leipzig ist okay. Das ist eine Champions-League-Mannschaft und wir haben wenig zugelassen.

Stefan Ilsanker: Grundsätzlich gehe ich mit einem positiven Gefühl aus dem Abend. Wir haben gegen eine Champions-League-Mannschaft sehr, sehr wenig zugelassen und im Umschaltspiel ab und zu für Gefahr gesorgt. Wir hatten sie am Rande einer Niederlage, deswegen war das ein recht erfolgreicher Tag. Wir spielen oft gegen besseren Gegner besseren Fußball, wir waren sehr aktiv gegen den Ball und haben unsere Angriffe dann schnell nach vorne getragen. Mit den Fans hätten wir heute gewonnen.

Aymen Barkok: Es war ein hartes Spiel. Wir wussten, dass wir viel laufen müssen. Wir standen hinten kompakt. Das haben wir super gemacht und dann nach Ballgewinn direkt nach vorne umgeschaltet. Wir wussten, dass wir unsere Chancen kriegen werden. Das 1:1 ist gerecht.

Aymen Barkok gegen Werder Bremen

Peter Gulacsi (Torwart Leipzig): Wir wussten, wie Frankfurt zu Hause spielt und dass das schwer wird. Das Gegentor war sehr unnötig, dann war es schwer. Die Eintracht hat tief verteidigt, wir haben nicht genug Torchancen herausgespielt. Deswegen müssen wir mit dem Punkt zufrieden sein. Frankfurt ist extrem unangenehm, das ist eine körperlich robuste Mannschaft. Wenn die Eintracht tiefsteht, ist das sehr schwer.