Die Profis der Eintracht hadern nach dem 1:1 in Köln.

Große Zufriedenheit kam bei der Eintracht nach dem 1:1 in Köln nicht auf. Der Tenor: Zwei Punkte verloren statt einen gewonnen. Die Stimmen zum Spiel.

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Adi Hütter
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Eintracht Frankfurt kam am Sonntagnachmittag beim 1. FC Köln nicht über ein 1:1 (1:0) hinaus. André Silva verwandelte kurz vor dem Pausenpfiff einen Strafstoß gewohnt sicher (45.+2), Ondrej Duda glich im zweiten Durchgang aus (52.). Mit acht Zählern belegen die Hessen somit den vierten Platz.

Amin Younes: "Wir haben zwar nicht verloren, aber es fühlt sich auf jeden Fall nicht so gut an. Mit einem Sieg wäre es ein perfekter Start geworden, acht Punkte sind trotzdem okay. Es ist wichtig, dass wir ohne Niederlage ins Spiel gegen den FC Bayern München gehen. Das wird eine andere Partie gegen die beste Mannschaft der Welt. Ich muss jetzt noch die Laufwege lernen. Wir haben tolle Fußballer, die sich noch finden müssen. Ich bin aber zuversichtlich.

André Silva: "Ich spreche wohl für alle, wenn ich sage, dass der Punkt für uns enttäuschend ist. Wir hatten mehr Chancen. Am Ende steht aber das Unentschieden und das ist das, was zählt. Für drei Punkte hätten wir noch mehr investieren müssen."

Adi Hütter (Trainer Eintracht Frankfurt): "Wir haben leider nur einen Punkt geholt. Ich glaube, dass wir zwei Punkte liegen gelassen haben, weil wir über 90 Minuten gesehen die bessere Mannschaft waren. Wenn wir kurz nach der Pause das 2:0 erzielen, dann wären wir als verdienter Sieger vom Platz gegangen. Respekt an Köln, die in der zweiten Halbzeit besser und aggressiver gespielt haben. Wir wollten bis zum Schluss gewinnen, was uns leider nicht gelungen ist."

Bruno Hübner (Sportdirektor Eintracht Frankfurt): "Wir waren die bessere Mannschaft, haben aber unter dem Strich nur einen Punkt geholt. Die vergebene Chance von Daichi Kamada war sicherlich eine Schlüsselszene. Mit einem 2:0 hättest du Köln den endgültigen K.o. gegeben, die hätten dann nicht mehr an sich geglaubt. Acht Punkte sind dennoch zufriedenstellend. Das ist ein Zwei-Punkte-Schnitt und wenn man den behält, dann weiß man, wo man am Ende rauskommt."

Marius Wolf (Stürmer 1. FC Köln): "Wir können mit dem Punkt zufrieden sein. Es war kein schlechtes Spiel von uns, auch wenn es am Anfang nicht schön anzusehen war. Die Mannschaft hat den Fight aber angenommen und mit ein bisschen Glück hätten wir gewinnen können."