Eintracht Frankfurt und Wolfsburg lieferten sich einen wilden Fight.

Eintracht Frankfurt sichert sich einen glücklichen Punkt beim VfL Wolfsburg. Unzufrieden war niemand im Lager der Hessen. Die Stimmen zum Spiel.

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Audioseite da Costa: "Sind auf einem guten Weg"

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Eintracht Frankfurt wartet auch nach fünf Bundesligaspieltagen weiter auf einen Sieg. Das Auswärtsspiel beim VfL Wolfsburg endete 1:1 (1:0). Für Frankfurt traf Sam Lammers (38.), Wout Weghorst sorgte für den Ausgleich (70.).

Danny da Costa: Wenn man relativ lange führt, dann wünscht man sich, die drei Punkte mitzunehmen. In der zweiten Halbzeit wurde der Druck der Wolfsburger aber immer größer. Es war dann eine wilde Partie. Das Spiel ging hin und her, es gab einen offenen Schlagabtausch. Dann ist es auch eine Glückssache. Vorne hat uns die Konsequenz gefehlt. Wir haben aber trotzdem ein gutes Spiel gemacht.

Eintracht-Stürmer Sam Lammers trifft zur Führung.

Sam Lammers: Ich freue mich über mein Tor. Wir haben eine gute erste Halbzeit gespielt und viel Energie reingesteckt. In der zweiten Halbzeit waren wir aber nicht mehr so gut, Wolfsburg kam zu vielen Chancen. Unser Plan war es, aggressiv zu spielen und Zweikämpfe zu gewinnen. Daran konnten wir im zweiten Durchgang aber nicht mehr anknüpfen.

Oliver Glasner (Trainer Eintracht Frankfurt): Wir hatten am Anfang Probleme, da hätten Wolfsburg in Führung gehen können. Dann bekommen wir die Partie besser in den Griff und erzielen ein schönes Tor. Wir haben gutes Pressing gespielt und Wolfsburg zu vielen langen Bällen gezwungen. Wir wollten die Führung nicht verwalten, aber Wolfsburg hat sehr viel Druck gemacht. Und man hat gemerkt, dass wir vor drei Tagen das letzte Spiel hatten. Die Jungs waren müde, deshalb hat die letzte Präzision gefehlt. Der Ausgleich war folgerichtig.

Mark van Bommel (Trainer VfL Wolfsburg): Wir hätten drei Punkte verdient gehabt. Schon in der Anfangsphase hatten wir Großchancen. Einmal macht meine Mannschaft aber keinen Druck auf die Eintracht. Das nutzt Lammers und erzielt ein schönes Tor. In der zweiten Halbzeit haben wir das Spiel bestimmt und viele Chancen gehabt. Nach unserem Tor haben wir noch auf Sieg gespielt. Wir sind ins Risiko gegangen und haben trotzdem keine Konter zugelassen. Es macht Spaß, wie meine Mannschaft spielt.

Luca Waldschmidt (Stürmer VfL Wolfsburg): Ich glaube, dass das Ergebnis für uns minimal unglücklich ist. Aber es geht in Ordnung. Wir haben in der Halbzeitpause darüber nachgedacht, was wir in den letzten Wochen geleistet haben. Wir waren sicher, dass wir zu unseren Torchancen kommen, was dann auch passiert ist. Am Ende können wir zwar noch ein Tor mehr erzielen, aber mehr war dann nicht drin.

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