Lucas Torro, David Abraham und Martin Hinteregger nach dem Spiel gegen die Hertha.
Nach dem Spiel herrschte bei den Eintracht-Profis Ernüchterung. Bild © Imago Images

Nach dem torlosen Unentschieden gegen Hertha BSC ist die Stimmung bei der Frankfurter Eintracht gedämpft. Die Reaktionen schwanken zwischen Frust und Zweckoptimismus.

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zum Video Die Pressekonferenz nach dem Eintracht-Spiel gegen Berlin

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Keine Tore, keine Highlights: Die Frankfurter Eintracht ist am Samstag gegen Hertha BSC nicht über ein torloses Unentschieden hinausgekommen. Das Team von Trainer Adi Hütter ließ in einer spielerisch dürftigen Partie zwei wichtige Punkte im Kampf um einen Champions-League-Platz liegen, bleibt aber erst mal auf Platz vier mit nun 54 Punkten.

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Martin Hinteregger im Spiel gegen Hertha BSC

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Hinteregger: "Mehr hatten wir nicht verdient"

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Martin Hinteregger: Mehr hatten wir nicht verdient. Wir haben kein wirklich gutes Spiel gezeigt, wie wir das von uns selbst gewohnt sind. Das Positive war, dass wir heute kein Tor bekommen haben. Trotzdem sind wir natürlich enttäuscht. Die Kraft war aber da. Wir haben richtig Meter gemacht. Wir mussten diese Meter auch machen, da wir enorm viele technische Fehler drin hatten. Vor allem im Spielaufbau – auch ich. Ich habe mir im Spiel mal kurz gedacht: 'Wer bist du? Spiel mal wieder ordentlich.'

Danny Da Costa: Klar sind wir enttäuscht. Wir haben viel versucht, es aber oft nicht sauber zu Ende gespielt. Wir haben wenigstens noch den Punkt mitgenommen. Das ist positiv. Aber wir müssen uns mehr und dann auch klarere Chancen herausspielen. Wir haben noch genug Kraft, um den Spielen unseren Stempel aufzudrücken. Wir haben heute einfach zu viele Fehler gemacht.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found da Costa: "Wir haben zu viele Fehler gemacht"

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Makoto Hasebe: Wir waren schwach heute. Wir hätten gewinnen müssen und dann steht es am Ende 0:0. Das ist nicht genug. Und auch unsere Leistung war nicht genug. Ich bin vom Ergebnis und von unserer Leistung sehr enttäuscht. In der ersten Halbzeit haben wir keine Leidenschaft gehabt. Das war zu wenig. Ich kann es nicht erklären. Aber wir haben Donnerstag wieder ein wichtiges Spiel. Wichtig ist, dass wir positiv bleiben und besser spielen.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Trapp: "Müssen uns voll dem hingeben"

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Kevin Trapp: Es ist extrem enttäuschend. Wir hatten heute eine Chance, uns da oben festzusetzen. Zu Hause gegen so eine Mannschaft zu spielen, die nichts mehr zu gewinnen und zu verlieren hat, ist schade und traurig. Wir haben jetzt so hart dafür gearbeitet, dass wir da stehen, wo wir stehen. Man kann sich auch einreden, dass man nicht die Kraft hat. Wir haben jetzt noch drei Wochen, in denen wir alles geben können und dann richtig glücklich vom Platz gehen und Geschichte schreiben können. Oder wir lassen uns in diesen drei Wochen alles nehmen, was wir uns in den acht Monaten zuvor erarbeitet haben. Ich glaube, da hat keiner Lust drauf. Ich will am Ende nicht sagen, dass wir bis Ende April richtig gut waren und dann hatten wir drei Wochen in denen nichts mehr ging.

Adi Hütter (Trainer Eintracht Frankfurt): Wir haben uns alle etwas anderes erwartet. Das Ergebnis ist in der jetzigen Phase enttäuschend. Das sind Big Points, die wir herschenken. Ich hatte nie das Gefühl, dass wir das Spiel in der Hand gehabt hätten. Wir haben zu viele einfache Fehler gemacht. Es war insgesamt ein unrundes Spiel von uns.

Pal Dardai (Hertha BSC): Das war ein gutes Spiel, aber es war mehr drin. Natürlich sind wir zufrieden. Wir haben letzte Woche auch einen Punkt geholt und können uns jetzt noch steigern. Wir haben einen guten Teamgeist. Die Mannschaft hat einen guten Charakter und das war eine ehrliche Leistung heute.