Die Eintracht kassiert in Nürnberg ein Gegentor.
So sah das 0:1 in Nürnberg aus. Bild © Imago

Eintracht Frankfurt holt einen Punkt in Nürnberg – und am Ende sind sich die Hessen einig: Mehr wäre auch gar nicht verdient gewesen. Die Stimmen zum Spiel.

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SGE-PK

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Angreifer Sébastien Haller hat Eintracht Frankfurt in der Fußball-Bundesliga gegen Aufsteiger 1. FC Nürnberg einen Punkt gerettet. Der Franzose schaffte beim 1:1 (0:0) am Sonntagnachmittag in der zweiten Minute der Nachspielzeit noch den späten Ausgleich für die Hessen. Zuvor hatte Adam Zrelak (78.) für Nürnberg getroffen.

Kevin Trapp (Eintracht-Torhüter): "Wir dürfen uns nicht beschweren. Wir haben um das Gegentor gebettelt, es war einfach schlecht von uns. Es war überhaupt nicht das, was wir in den letzten Wochen gezeigt haben. Ich würde nicht meckern, wenn wir die letzte Zeit auch so gespielt hätten. Aber wir haben einfach viel mehr Qualität, als wir gezeigt haben. Wir hatten die riesige Möglichkeit, uns oben festzusetzen, noch mal bis auf einen Punkt sogar an die Champions-League-Plätze ranzukommen. Davon wollen wir jetzt noch nicht reden, aber wir müssen jede Chance nutzen, die wir haben. Aber man hat gesehen, dass wir nicht mit weniger als 100 Prozent spielen können."

Adi Hütter (Eintracht-Trainer): "Mit dem Unentschieden muss ich natürlich zufrieden sein. Man kann es als glücklich bezeichnen. Es war sicherlich nicht unser bester Auftritt der letzten Wochen. Ein wenig haben die geistige und die physische Frische gefehlt, wir haben zu viele Fehler gemacht. Ich muss der Mannschaft trotzdem ein Kompliment machen, wie sie noch mal zurückgekommen ist und Mentalität gezeigt hat. So wie wir heute gespielt haben, hätten wir den Sieg auch nicht verdient gehabt."

Gelson Fernandes im Zweikampf mit einem Nürnberger.
Bild © Imago

Gelson Fernandes (Eintracht-Profi): "Ganz ehrlich, wir hätten nicht mehr als diesen Punkt verdient gehabt. Nürnberg hat es gut gemacht, wir waren müde und nicht frisch genug. Sie wussten, dass wir am Donnerstagabend gespielt haben und waren frech und dynamisch. Unser letztes Spiel war erst um 23 Uhr fertig und dann spielen wir schon wieder am Sonntag um 13.30 Uhr. Da war nicht viel Zeit, um sich zu erholen. Wir haben aber bis zum Schluss an uns geglaubt."

Michael Köllner (Nürnberg-Trainer): "Ich bin mit meiner Mannschaft zufrieden. Wir haben ein sehr stabiles Spiel von uns gesehen. Wir haben gegen eine Mannschaft gespielt, die einen riesigen Lauf hatte. Man sieht, was in der Bundesliga möglich ist. Dass es hinten raus nicht für drei Punkte gereicht hat ist schade. Das schmerzt im ersten Moment. Das wird uns stärker machen, wir werden daraus lernen."

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Berichte zum Auswärtsspiel der Eintracht in Nürnberg sehen Sie ab 21.45 Uhr in Sportschau Bundesliga sowie ab 22.05 in heimspiel! Bundesliga.

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Hanno Behrens (Nürnberg-Kapitän): "Das ist sehr bitter für uns gewesen. Wir waren einmal nicht wachsam, da hat es direkt geklingelt. Das ist in der ersten Bundesliga so. Die Eintracht hat am Ende ihre großen Spieler nach vorne gebracht. Einer der langen Bälle landet dann beim Gegner. Wir haben aber über die 90 Minuten gesehen ein sehr gutes Spiel abgeliefert."

Christian Mathenia (Nürnberg-Torhüter): "Nach dem Spielverlauf sind wir sehr enttäuscht, dass es nur ein Punkt geworden ist. Wenn man in der Nachspielzeit noch das 1:1 bekommt, ist es umso bitterer. Schade, dass wir uns für den Aufwand nicht mit drei Punkten belohnt haben. Im Moment ist das Glück vielleicht nicht auf unserer Seite, aber wir haben ein sehr gutes Heimspiel gezeigt und darauf müssen wir aufbauen."