dpa Trapp
Kevin Trapp Bild © picture-alliance/dpa

Trotz schwacher Leistung entführt die Eintracht einen Punkt aus Leipzig. Nach der Partie schwanken Spieler und Verantwortliche zwischen Erleichterung und Zufriedenheit. Die Stimmen zum torlosen Remis.

Robuste Abwehrarbeit, viel Dusel und eine schwache Leistung: Eintracht Frankfurt holt trotz spielerischer Unterlegenheit ein 0:0 in Leipzig und bleibt 2019 ungeschlagen. Die Stimmen zum Spiel.

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Adi Hütter in der Pressekonferenz

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zum Video Hütter: "Es war wichtig, zu Null gespielt zu haben."

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Adi Hütter: Ich bin mit dem Punkt zufrieden, wir haben auswärts zu null gespielt gegen eine Mannschaft, die für mich in die Champions League gehört. Die Leistung ist schwierig einzuschätzen, es war ein sehr kampfbetontes Spiel. Viel Dynamik, viele Zweikämpfe, spielerisch war es manchmal nicht das Gelbe vom Ei, insbesondere von unserer Seite. Aber hier muss man so spielen. Wenn man immer spielerisch eine Lösung sucht, kann es sein, dass Leipzig dich überrollt. Wir hatten zu viele Ballverluste in der Vorwärtsbewegung. Leipzig war sehr bissig und aggressiv. Wir konnten uns vorne weniger durchsetzen als in den Spielen zuvor, aber die Defensive hat gut funktioniert. Makoto Hasebe, Evan N’Dicka und Martin Hinteregger mit Gelson Fernandes davor haben das überragend gemacht. Das war nötig, um hier einen Punkt mitzunehmen.

Kevin Trapp: Wir bereiten uns immer auf den Gegner vor. Leipzig ist eine Mannschaft, die dich überrollen kann. Deswegen haben wir heute etwas Anderes versucht. Es war kein schönes Spiel, aber es hätte effektiv sein können. Wir wollten kein Risiko eingehen. Das war ein Mittel. Ob es das beste war, weiß ich nicht, aber es hat geholfen. Wir haben aber auch das nötige Glück gehabt. Wir haben mit Bremen, Dortmund und Leipzig gegen drei starke Mannschaften nicht verloren und das ist wichtig. 

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Er kennt die französischen Teams bestens: Eintracht-Torhüter Kevin Trapp.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Trapp: "Hatten das nötige Glück"

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Sebastian Rode: Es war kein einfaches Spiel. Es ging von Anfang an heiß her. Es war ein Abnutzungskampf, viele lange Bälle, die geschlagen wurden. Wir sind froh, dass wir hier einen Punkt mitgenommen haben. Damit kann man in Leipzig leben. Wir haben die Bälle zu schnell verloren. Sicherlich hatten die Leipziger dann die besseren Chancen.

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Imago Rode

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Rode: "Froh, dass wir einen Punkt mitgenommen haben"

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Gelson Fernandes: Es ist schwer, hier zu spielen. Sie hatten eine gute zweite Halbzeit mit vielen Chancen. Es war nicht das Spiel, das wir spielen wollten. Unser Spielaufbau sah nicht gut aus. Es kann immer passieren, dass wir einen Tag haben, an dem wir vorne nicht so gut sind. Aber die drei da vorne haben schon so viel geleistet. Wir können mit dem Punkt leben, es war glücklich, aber ein Punkt, und wir sind weiterhin ungeschlagen in 2019.

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imago Rangnick
Ralf Rangnick Bild © Imago Images

Ralf Rangnick (Trainer RB Leipzig): Das war das erwartet intensive Spiel mit hohem Tempo und sehr viel Physis. Aufgrund der zweiten Halbzeit hätten wir das Spiel gewinnen können. Wir hatten mehr klare Chancen als der Gegner und sicherlich auch ein bisschen Pech. Chancen hatten wir genug, um das Spiel zu entscheiden. Deshalb habe ich gemischte Gefühle. Es war ein gutes Spiel, aber es hätten drei Punkte sein können.