Eintracht Frankfurt Borussia Dortmund Jubel

Eintracht Frankfurt gewinnt bei Borussia Dortmund und hat die Champions League fester im Blick denn je. Die Hessen sind sich der Lage bewusst und wollen Platz vier ab sofort mit allen Mitteln verteidigen. Die Stimmen zum Spiel.

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zum Video Pressekonferenz: Eintracht Frankfurt nach dem Spiel gegen Borussia Dortmund

Adi Hütter
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Eintracht Frankfurt hat einen riesigen Schritt in Richtung Champions League geschafft. Bei Borussia Dortmund gewannen die Hessen am Samstag mit 2:1 (1:1). Den ersten Treffer erzielte Nico Schulz per Eigentor (11. Minute), Mats Hummels konnte noch vor der Pause ausgleichen (45.). André Silva traf kurz vor Schluss zum Sieg für die Hessen (87.).

Kevin Trapp: "Das war genau das, was wir uns erhofft haben. Wir haben viel gekämpft. Es war nicht einfach, weil Dortmund immer noch enorm viel Qualität hat. Aber wir wussten auch, dass wir sie schlagen können. Heute war das über 90 Minuten hinweg ein sehr gutes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Im Endeffekt war es so ein Lucky Punch, den wir am Ende gebraucht haben, damit wir noch das 2:1 machen und hier nach jahrelanger Zeit wieder als Sieger vom Platz gehen. Wir dürfen jetzt weiter träumen – und wir arbeiten daran, dass wir irgendwann aufwachen und sagen können, der Traum ist Wirklichkeit geworden. Aber es ist noch ein langer Weg und wir müssen weiter konzentriert bleiben."

Adi Hütter: "Ich habe nach dem Spiel in viele freudige Gesichter geblickt. Die Jungs haben sich das redlich verdient. Wir haben von der ersten Minute an gezeigt, dass wir nicht umsonst da oben stehen. Wir waren mutig. Ich finde auch, dass wir insgesamt über 90 Minuten die klareren Chancen hatten und als verdienter Sieger vom Platz gehen. Wir haben jetzt einen großen Schritt gemacht, aber auch noch schwere Aufgaben vor uns. Wir müssen weiterhin konzentriert bleiben. Wir freuen uns auf die kommenden Wochen."

Sebastian Rode: "Die Freude ist riesig. Es sind jetzt alle ungemein kaputt von dem Spiel. Es war ein sehr intensives und gutes Spiel. Es ging hin und her, Chancen hüben wie drüben. Wir sind vielleicht nicht der verdiente Sieger, aber der glücklichere. Wir sind jetzt unglaublich froh, sieben Punkte Vorsprung auf Platz fünf zu haben. Jetzt gilt es, das Polster zu verteidigen und alles dafür zu tun, dass wir mindestens auf dem vierten Platz bleiben."

Erling Haaland im Zweikampf mit Sebastian Rode

Edin Terzic (Trainer Dortmund): "Es war ein Spiel mit zwei ähnlich starken Mannschaften heute. Es ging hin und her mit Chancen auf beiden Seiten, aber auch viele Unsauberkeiten. Ich hatte das Gefühl zwischen der 60. und 70. Minute waren wir näher dran in Führung zu gehen. Dann gab es wieder eine Phase, wo Frankfurt mehr gedrängt hat. Wir haben viel zu viele Fehler gemacht, in der Offensive als auch in der Defensive. Wir sind sehr gut ins letzte Drittel gekommen, haben da dann aber die Klarheit und die Präzision vermissen lassen, um die Dinge klar zu Ende zu spielen. Dementsprechend enttäuscht sind wir heute, weil wir uns sehr viel vorgenommen haben und es möglich war, mehr aus dem Spiel mitzunehmen."