Luka Jovic, Kevin Trapp und Ante Rebic von Eintracht Frankfurt.

Wenn es läuft, läuft es: Eintracht Frankfurt hat auch das sechste Bundesliga-Spiel in Folge gewonnen. Die Entscheidung beim 2:1-Sieg fällt jedoch spät - und wird danach heiß diskutiert. Die Stimmen zum Spiel.

Nächster Sieg für Eintracht Frankfurt. Die Hessen eilen in der Bundesliga von Sieg zu Sieg und setzten sich am Samstagnachmittag mit 2:1 auf Schalke durch. Für die Eintracht traf zuerst Ante Rebic (13. Minute), Suat Serdar traf noch vor der Pause zum Ausgleich (20.). In der Nachspielzeit der zweiten Halbzeit traf Luka Jovic per Handelfmeter zum späten Siegtreffer (90.+9).

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Hütter: "Wir hatten aber zu wenige Lösungen"

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Adi Hütter (Eintracht-Trainer): "Ich habe die Situation vor dem 2:1 noch nicht gesehen, habe aber gehört, dass es ein klarer Elfmeter war. Es gab auch in der ersten Halbzeit schon einen klaren Elfmeter an Ante Rebic. Dass wir in der allerletzen Situation noch den 2:1-Sieg mitnehmen, ist sicherlich glücklich. Insgesamt war es über 90 Minuten nicht ganz unverdient, auch wenn wir heute nicht so ein gutes Spiel gemacht haben."

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zum Video Hütter: "Muss von einem glücklichen Sieg sprechen"

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"Wir waren in den ersten 20 Minuten klar die bessere Mannschaft, haben dann aber die Struktur verloren und nicht mehr unser Spiel durchgezogen. Ich wollte in der Halbzeit nochmal reagieren und mit Paciencia einen weiteren Stürmer bringen. Wir hatten aber zu wenige Lösungen vorne, weil Schalke gut gestanden hat. Auch Luka Jovic hat nicht sein bestes Spiel im Dress von Eintracht Frankfurt gemacht, aber wenn du ein Goalgetter bist, lässt du dir diese Chance vom Elfmeterpunkt nicht nehmen. Es war nicht einfach mit der langen Wartezeit bis zum Elfmeter. Diesen Ball musst du unter die Latte zimmern, um die drei Punkte festzumachen."

Kevin Trapp (Eintracht-Torwart): "Ich habe den Elfmeter nicht gesehen. Ich habe mich weggedreht. Aber ich habe gehört, dass er – genau oben rein – das Netz fast kaputt geschossen hat. Das zeigt auch die Entschlossenheit, die Luka hat. In so einem Moment, wo wir alle wissen, wenn er ihn reinschießt, gewinnen wir und wenn nicht, gehen wir mit hängenden Köpfen runter. Das zeigt die Mentalität von Luka. So ein Spiel zu gewinnen – das ist fast noch schöner als ein 3:0, 4:0. Die ersten zwanzig Minuten waren gut. Danach haben wir kein gutes Spiel mehr gemacht. Wenn du oben stehst, dann gewinnst du die Spiele auch. Wir nehmen die drei wichtigen Punkte gern mit."

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Trapp: " Habe mich weggedreht"

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Luka Jovic: "Ich war vor dem Elfmeter voll konzentriert und war mir sicher, dass ich ihn verwandeln werde. Wir haben sicher nicht unser bestes Spiel gezeigt, aber entscheidend ist, dass wir hungrig geblieben sind und bis zum Schluss den Sieg wollten. Ich denke, wir haben unter dem Strich verdient gewonnen."

Huub Stevens (Schalke-Trainer): "Daniel Caligiuri wird vor dem Handspiel geschubst und kriegt den Ball an den Ellenbogen und dann erst an die Hand. Er wird aus der Balance gebracht. Ich muss aufpassen, was ich jetzt sage. Wir haben bravourös gekämpft und alles gegeben. Frankfurt war die frischere Mannschaft, weil sie unter der Woche nicht gespielt haben.

Guido Burgstaller (Schalke-Stürmer): "Wir waren heute stärker als Frankfurt. Wenn du da unten drin steckst, hast du aber das Pech, das wir zurzeit haben. Dann wird so ein Spiel eben durch so eine Entscheidung in der Nachspielzeit entschieden."