Sieggaranten: David Abraham (li.) und Martin Hinteregger freuen sich über den 2:1-Sieg gegen Lüttich.

Eintracht Frankfurt schlägt Standard Lüttich mit 2:1 und hat nun gute Chancen auf ein Überwintern in der Europa League. Hier gibt es die Stimmen zum Spiel.

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Die Eintracht hat ihre Ambitionen auf die K.o.-Phase der Europa League mit einem Sieg gegen Standard Lüttich am Donnerstag untermauert. Beim 2:1-Erfolg in Frankfurt erzielten David Abraham (28.) und Martin Hinteregger (73.) die Tore für die Hessen. Die Stimmen zum Spiel.

Adi Hütter: Standard spielt taktisch sehr diszipliniert Fußball und lässt nur wenig zu. Sie haben nur wenig zugelassen, sodass wir eine Standardsituation gebraucht haben, um das 1:0 zu schießen. Wir haben dann in der Pause umgestellt mit Daichi Kamada als zweitem Stürmer. Dann hatten wir mehr vom Spiel und das Spiel lange Zeit auch im Griff. Ich ärgere mich über das Gegentor, das wir zum Schluss erhalten haben. Es war ein verdienter Sieg.

Martin Hinteregger: Das war verdient, obwohl wir uns schwer getan haben. Man darf nicht vergessen, dass Standard Lüttich keine 08/15-Mannschaft ist, sondern gerade international sehr erfahren ist. Wir haben den Ball oft zu leichtfertig verloren. Es war lustig, weil ich diese Woche noch mit David Abraham gesprochen habe und er hat gesagt, dass er sein letztes Tor 2016 geschossen hat. Das war gut, dass er da mal wieder getroffen hat. Die Fans geben uns immer wieder neue Luft. Sie sind so wichtig für uns und deswegen tut es umso mehr weh, dass unsere Fans die nächsten zwei Europa-League-Spiele nicht dabei sind.

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Sebastian Rode: Das war ein sehr wichtiger Sieg, aber es war kein einfaches Spiel. Wir haben es in der ersten Halbzeit verpasst, schnell genug nach vorne zu spielen. Zudem war es auf dem Platz sehr schmierig und damit schwierig zu kombinieren. Dazu hat es Lüttich defensiv gut gemacht. Es macht dann eine gute Mannschaft aus, dass wir über Standards zum Erfolg kommen. In zwei Wochen haben wir jetzt eine gute Chance, den Sack fast schon zuzumachen.

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Danny da Costa: Ich muss sagen, Standard hat es richtig gut gemacht. Sie haben kompakt verteidigt und es uns damit schwer gemacht, die Räume zu finden. Alles in allem geht der Sieg aber in Ordnung. (Dass wir ohne Fans nach Lüttich fliegen) ist sehr bitter, weil unsere Fans etwas Besonderes und Einzigartiges sind. Sie pushen uns ein Stück weit extra nach vorne. Aber wir haben es auch im letzten Jahr beim Spiel in Marseille gut gemacht.

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Eintracht Frankfurt - Standard Lüttich 2:1 (1:0) 

Franfurt: Rönnow - Abraham, Hinteregger,  Hasebe - Rode, Sow - da Costa, Kostic (83. Chandler) - Gacinovic (75. Kohr),  Kamada (88. Fernandes) - Paciencia   
                 
Lüttich: Milikovic-Savic - Fai (85. Mpoku), Lavalee, Laifis, Gavory - Bastien, Cimirot - Boljevic, Carcela-Gonzalez (75. Oulare),  Amallah - Cop (72. Lestienne)          

Tore: 1:0 Abraham (28.), 2:0 Hinteregger (73.), 2:1 Amallah (82.)
Gelbe Karten: Hinteregger / -                                        

Schiedsrichter: Stefanski (Polen)     
 Zuschauer: 47.000                   

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