Der Eintracht-Jubel über das 2:0 von Kostic

In einer hitzigen Partie behält die Eintracht gegen Straßburg die Oberhand und sichert sich weitere Europa-League-Nächte. Die Stimmen zum Spiel.

Eintracht Frankfurt ist durch ein 3:0 gegen RC Straßburg in die Gruppenphase der Europa League eingezogen. Ein Eigentor von Stefan Mitrovic (26.), Filip Kostic (60.) und Danny da Costa (66.) sorgten für die Treffer. Über die Auslosung der Gruppen berichtet hessenschau.de am Freitag ab 13 Uhr im Liveticker.

Mittelfeldspieler Sebastian Rode: Wir waren von Anfang an super in der Partie, die Stimmung war wieder grandios. Bis zum Platzverweis hatten wir das Spiel im Griff, dann ging es drunter und drüber. Nach dem Platzverweis gegen Straßburg hatten wir wieder alles unter Kontrolle. Die Zuschauer haben uns wieder unglaublich gepusht. Man hat gesehen, mit welchem Willen wir dann agiert haben.

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Sportvorstand Fredi Bobic (bei Nitro): Man denkt immer, es geht nicht mehr, aber diese Atmosphäre war unfassbar. Auch alles, was auf dem Platz passiert ist, diese Dramatik, das wollen die Fans sehen. Es freut uns, den deutschen Fußball in Europa vertreten zu dürfen. Jetzt warten wir auf die Gruppe. Die Emotionen waren der Wahnsinn. Was die Jungs rausgehauen haben, war der Wahnsinn. Diese Willensleistung gegen einen ganz schwierigen Gegner. Das war eine ganz große Leistung. Jetzt sind wir ein zweites Jahr in Europa, das ist für den Verein wie ein Double. Das wird uns in der Bundesliga tragen.

Trainer Adi Hütter: Ich bin immer noch sehr geflasht von diesem grandiosen Fußballabend. Auch deswegen, weil im Endeffekt das ganze letzte Jahr belohnt wurde. Das Spiel war nicht einfach zu spielen. Viele Emotionen – nicht nur auf dem Platz, auch neben dem Platz. Ich bin sehr glücklich und stolz, Trainer der Eintracht zu sein. Ich hätte keine Rote Karte gesehn (Platzverweis gegen Ante Rebic; d. Red.). Ich habe auch die Rote Karte für Straßburg sehr hart empfunden. Beide kann man auch mit Gelb belegen. Ich muss der Mannschaft ein Riesenkompliment machen, wie sie das Spiel von der ersten Minute angenommen hat. Wir haben hochverdient 3:0 gewonnen.

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Mittelfeldspieler Dominik Kohr: Es war ein unbeschreiblicher Abend. Wir haben es von der ersten Minute an genossen und unser Spiel durchgezogen, gutes Pressing gespielt und das Spiel verdient gewonnen. Zu zehnt haben wir super weitergespielt. Wir hatten die Aufgabe, den Gegner zu einer Gelb-Roten oder Roten Karte zu provozieren. Das ist gelungen. Der Spieler war in der Situation einfach nicht clever genug und schlägt mir ins Gesicht. Wir nehmen das Geschenk gerne an. Ich wusste, dass die Fans positiv verrückt sind. Aber sie haben noch einmal alles übertroffen. Das holt die letzten Körner raus. Ich freue mich auf die Gruppenphase.

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Abwehrspieler Almamy Touré: Wir sind sehr froh, uns für die Gruppenphase qualifiziert zu haben. Wir wussten, dass es ein historischer Abend werden könnte. Der Trainer hat uns gesagt, dass wir konzentriert bleiben sollen. Wir haben es gemacht, aber die Fans haben auch ihren Teil dazu beigetragen. Ich war vorbereitet. Und als der Trainer mich nominiert hat, habe ich alles gegeben, alles abgerufen. Ich bin zufrieden mit der Gesamtleistung. Das Ende der ersten Halbzeit war hitzig. Wir sind bis zum Ende konzentriert geblieben, darauf kam es an.

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Torschütze Filip Kostic: Es war ein sehr schweres Spiel, aber wir haben es geschafft. Die Fans sind wirklich unser zwölfter Spieler. Ich wusste, wenn ich den Freistoß treffe, hat der Torwart keine Chance gegen mich. Ante hat das Maximum gegeben, bis er die Rote Karte bekommen hat, die meiner Meinung nur eine Gelbe gewesen wäre.

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