De Guzmán schmeißt sein Trikot in eine Menge von Eintracht-Fans.
Jonathan de Guzmán schmeißt nach dem Sieg bei Apollon Limassol sein Trikot in die Menge der mitgereisten Eintracht-Fans. Bild © picture-alliance/dpa

Nach dem Sieg bei Apollon Limassol herrscht bei Eintracht Frankfurt große Freude über den Einzug in die nächste Europapokal-Runde. Für Coach Adi Hütter bedeutet dieser Erfolg sogar noch viel mehr. Die Stimmen zum Spiel.

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Eintracht Frankfurt ist trotz eines kleinen Wacklers in der Schlussphase in die K.o.-Runde der Europa League spaziert. Der Fußball-Bundesligist gewann am Donnerstag bei Apollon Limassol in Nikosia mit lautstarker Unterstützung von Tausenden Fans 3:2 (1:0) und feierte den vierten Sieg im vierten Gruppenspiel.

Danny da Costa (Eintracht-Profi): "Klar wollten wir so viele Spiele wie möglich gewinnen. Fredi Bobic hatte gesagt, er wolle durch die Gruppenphase marschieren. Ich weiß nicht, ob er das so eindrucksvoll erwartet hat. Das ist schon Wahnsinn, mit welcher Souveränität wir durch die Spiele gegangen sind. Das war schon richtig stark, ein Riesenkompliment an das Team. Das haben uns nicht wirklich viele zugetraut. Die Fans waren der Wahnsinn, jedes Spiel war bisher ein Fest. Wir haben jetzt eine sehr gute Ausgangsposition, um die Gruppe als Erster zu beenden."

Adi Hütter (Eintracht-Trainer): "Kompliment an meine Mannschaft, dass wir den ersten Matchball nutzen konnten. Das war sehr wichtig und für viele überraschend, dass wir nach vier Spieltagen in dieser schwierigen Gruppe mit zwölf Punkten dastehen und ins Sechzehntelfinale einziehen. Die Fans haben vom Gefühl her darauf gewartet, dass ich in die Kurve gehe. Gerade heute hat es gepasst, weil wir etwas erreicht haben, für das die Fans weite Reisen auf sich nehmen. Das war auf der einen Seite mein Dank, weil ich das Gefühl habe, dass ich immer mehr und mehr in Frankfurt ankomme. Und dass mich auch die Fans schätzen – das war ein unglaublich toller Moment."

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Kevin Trapp (Eintracht-Keeper): "Supertoll! Es war nicht einfach. Wir haben ein gutes Spiel gemacht. Wie immer gibt es noch Kleinigkeiten zu verbessen, wie vor allem in der ersten Halbzeit, als wir zu viele Bälle einfach verloren haben. Der Schiedsrichter war ein Witz, das war unfassbar. Eigentlich darf er kein Spiel mehr pfeifen. Teilweise hatte ich das Gefühl, dass er unbedingt wollte, dass Limassol gewinnt. Aber auch damit müssen wir leben – das haben wir geschafft. Das Entscheidende ist, dass wir uns qualifiziert haben. Wir haben in der Europa League noch zwei tolle Spiele, die wir gewinnen wollen."

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Peter Fischer (Eintracht-Präsident): "Wir sind unendlich glücklich. Zwölf Punkte hatte keiner auf dem Plan, kein Trainer, kein Fredi Bobic. Wir haben uns alle angelacht. Respekt für die Fans. Heute habe ich mir ein Lied gewünscht: Europacup im nächsten Jahr. Das haben die Fans zum ersten Mal gesungen. Ganz groß. Wir haben jetzt verdammt viel Schub. Wir hoffen, dass die Kräfte reichen und wir gegen Schalke bestehen können."

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Gelson Fernandes (Eintracht-Profi): "Wir sind zufrieden, obwohl wir kein super-tolles Spiel gemacht haben. Limassol hat das sehr gut gemacht, mit viel Risiko gespielt. Man merkt auch die Spiele in den zurückliegenden Wochen in den Beinen. Wir sind nicht so frisch, die Doppelbelastung ist nicht einfach. Die Fans hoffen auf einen großen Gegner in der K.o.-Phase, wir auf einen Gegner auf Augenhöhe im Kampf um das Achtelfinale. Das wäre schön. Unsere Fans haben eine internationale Topleistung gezeigt. Darauf muss man stolz sein."

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