Imago Rönnow

Nach dem Sieg gegen Bayer Leverkusen ist die Stimmung bei Eintracht Frankfurt gelöst. Spieler und Trainer zwischen Euphorie und Erleichterung und mit Lob für den Matchwinner. Die Stimmen zum Spiel.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Eintracht-Coach Hütter: "Wir dürfen uns bei Frederik Rönnow bedanken"

Eintracht-Trainer Adi Hütter
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Die Frankfurter Eintracht hat den Spieltag am Freitagabend mit einem Sieg eröffnet. Gonçalo Paciência (4./16., FE) und Bas Dost (81.) sorgten für den 3:0-Endstand. Dass der Erfolg so deutlich ausfiel, verdankte das Team von Trainer Adi Hütter auch Keeper Frederik Rönnow, der die Chancen der Leverkusener vor allem in der zweiten Halbzeit glänzend parierte.

Adi Hütter: Ich freue mich riesig über den Sieg - der Schlüssel waren die ersten 25 Minuten. Wir waren unglaublich bissig, aggressiv und haben Leverkusen den Schneid abgekauft, aber auch gut Fußball gespielt. In der zweiten Halbzeit hat man gesehen, welche Klasse Bayer Leverkusen hat. Wir dürfen uns bei Frederik Rönnow bedanken, der ein tolles Spiel gemacht hat. Er ist gestern Vater geworden, konnte gar nicht trainieren gestern und hat dann heute so ein Spiel hingelegt. Das ist emotional etwas unglaublich Schönes. Ich freue mich, dass beide Stürmer getroffen haben. Ich glaube, die Zuschauer gehen heute sehr zufrieden nach Hause.

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Makoto Hasebe: Wir haben von Anfang an alles gezeigt: Zweikampfstärke, Leidenschaft, Emotionen. Das ist unser Spiel. Es war sehr wichtig, das erste Spiel dieser Schicksals-Serie zu gewinnen. Nicht nur mit Blick auf das Ergebnis, sondern auch wegen der Leistung. Wir haben von Anfang an Powerfußball gespielt. 

Gelson Fernandes

Gelson Fernandes: Leider haben wir das dritte Tor nicht früher gemacht. In der ersten Halbzeit haben wir ein überragendes Spiel gemacht. Für so ein Tempo brauchst du zwei Mannschaften, die das können. Das war eine gute Eintracht.

Gonçalo Paciência: Das war eines unserer besten Spiele dieses Jahr. Ich bin in einer sehr guten Form. Alle Tore sind speziell. Ich will einfach nur treffen. Wir freuen uns sehr für Frederik Rönnow: erst die Geburt seines Kindes und dann diese Performance. Was für eine Woche.

Bas Dost (bei DAZN): Die erste Halbzeit - was wir da gemacht haben, war unglaublich. Das hat so viel Spaß gemacht. Wir wollten den Gegner unter Druck setzen und das haben wir gemacht. Die zweite Halbzeit haben wir richtig Probleme bekommen. Am Ende bin ich mit dem 3:0 sehr zufrieden. Das Tor war eklig, aber es ist mir wirklich egal. Ich habe alles versucht. Was Paciência heute geziegt hat, war super. Aber er kann noch mehr. 

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Hinteregger: "Nah dran an Perfektion"

Martin Hinteregger
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Martin Hinteregger: Wie wir reingekommen sind ins Spiel, das war Wahnsinn. Das war nahe an der  Perfektion, das war geil. Und wir haben ja nicht gegen irgendein Team gespielt, sondern gegen eine fantastische Mannschaft aus Leverkusen. In den entscheidenden Situationen hat uns heute ein überragender Torwart im Spiel gehalten. Frederik Rönnow war lange im Krankenhaus, weil gestern sein Baby geboren wurde. Wie er das heute gemacht hat, das war überragend. Vielleicht sollten sie schauen, dass bald das nächste Kind kommt, wenn er dann immer so hält (lacht). Wir sind mit dem Mittelfeld nicht zufrieden, wir wollen nach oben.

Peter Bosz (Trainer Bayer Leverkusen): Die ersten 20 Minuten waren so schlecht - keine Aggressivität. Da sieht man dann, dass man das schwer drehen kann. Dabei haben wir es in der zweiten Halbzeit besser gemacht. Aber wir waren von Beginn an nicht gut.

Ex-Eintracht-Torhüter Lukas Hradecky

Lukas Hradecky (Bayer Leverkusen): Sie haben verdient gewonnen. Unsere ersten 20 Minuten waren ein Skandal und da haben wir das Spiel verloren. Obwohl wir in der zweiten Halbzeit das Spiel noch hätten drehen können, haben wir es nicht geschafft - wegen Ineffektivität und einem starken Torwart. Wir können mitnehmen, dass wir so kein Spiel gewinnen. Das darf uns nicht passieren. Das müssen wir mitnehmen.