Die Eintracht bejubelt den Gruppensieg
Die Eintracht bejubelt den Gruppensieg in der Europa League. Bild © Imago

Das Selbstbewusstsein von Eintracht Frankfurt kennt nach der nächsten Europapokal-Gala keine Grenzen mehr. Die Spieler genießen den Höhenflug, denken aber selbst im Moment des Erfolgs an die kommenden Aufgaben. Die Stimmen im Überblick.

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Eintracht Frankfurt schlägt Olympique Marseille mit 4:0 (2:0) und sichert sich vorzeitig den Gruppensieg in der Europa League. Wettbewerbsübergreifend ist das Team von Trainer Adi Hütter seit elf Spielen unbesiegt.  Ein Ende dieser Erfolgsserie ist noch lange nicht in Sicht.

Danny da Costa: Momentan ist es wie ein Traum. Als die Europa League ausgelost wurde, hat uns das niemand zugetraut. Wir haben als klares Ziel ausgegeben, dass wir eine Runde weiterkommen wollten. Egal wie. Dass wir es in dieser souveränen Art und Weise schaffen, ist natürlich beeindruckend. Da können wir auch ein bisschen stolz sein auf das, was wir geleistet haben. Wir waren in jedem Spiel konzentriert und haben alles rausgehauen. Auch heute, obwohl es vermeintlich um nicht mehr viel ging, haben wir ein Spiel hingelegt, in dem wir laufbereit und aggressiv waren. Was wir momentan in Europa abliefern, ist schon etwas ganz Besonderes.

Marco Russ: Es fühlt sich an wie ein Märchen, wir genießen jede Sekunde. Gepaart mit der Bundesliga haben wir einen sensationellen Lauf, den ich so auch noch nicht erlebt habe. Wir gehen in jedem Spiel an unsere Grenzen und versuchen Powerfußball zu spielen. Das rufen wir derzeit einfach ab. Vorne haben wir Stürmer, die Tore schießen. Die Defensive steht sicher. Egal wer spielt, die Leistung stimmt. Wir sind einfach eine Einheit. Wenn wir unsere Leistung so abrufen, wird es schwer, uns zu schlagen.

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Kevin Trapp: Wir müssen uns nicht nach jedem Spiel hinstellen und sagen: Was ist da los. Wir zeigen es auch Spiel für Spiel, dass es unsere Qualität ist. Wir müssen die Dinge auf den Platz bringen, das sagen wir immer. Dann ist es schwer, uns zu schlagen. Wir arbeiten jeden Tag dafür, dass wir das donnerstags und am Wochenende auf den Platz bringen. Elf Spiele ungeschlagen – die Serie darf gerne weitergehen. Wir haben noch viel vor. Jetzt müssen wir schnell regenerieren, weil wir am Sonntag mit Wolfsburg einen unangenehmen Gegner haben. Es ist wieder eine Riesenchance, da können wir uns  oben festbeißen in der Tabelle. Es ist einfach krass momentan, eine tolles Gefühl.

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Simon Falette: Wir wollten diesen ersten Platz unbedingt heute schon erreichen. Wir haben gewusst, dass es für Lazio auf Zypern nicht einfach wird und wollten unbedingt gewinnen. Das ist uns gut gelungen. Die Mannschaft hat mir heute sehr geholfen, das macht das Leben einfacher. Wir haben leider keine Zeit, das zu genießen. Wir haben schon am Sonntag das nächste Spiel. So ein Gegentor habe ich noch nie gesehen. Man muss aber auch sagen, dass das nicht passiert wäre, wenn wir nicht gepresst hätten.

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Adi Hütter: Es ist für uns alle eine Überraschung, dass wir nach fünf Spieltagen mit 15 Punkten die Gruppe klar gewinnen. Auch heute war es wieder von Anfang an ein Spektakel. Wenn man die Choreographie sieht, elektrisiert das einfach. Deshalb sind wir heute gestartet, wie aus der Pistole geschossen. Marseille mit 4:0 aus dem Stadion zu schießen, ist schon etwas Besonderes, weil es eine sehr gute Mannschaft ist. Wir waren klar Chef im Ring. In der ersten Halbzeit müssen wir höher führen. Meine Mannschaft hat über 90 Minuten teilweise hervorragend gespielt. Sie hat nicht alles richtig gemacht, aber immer wieder den Drang nach vorne gehabt.