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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Eintracht-Torwart Trapp nach dem Sieg gegen Hoffenheim

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Nach dem Sieg zum Start in die Rückrunde schwanken Spieler und Verantwortliche von Eintracht Frankfurt zwischen Stolz und Kampfgeist. Die Stimmen zum Spiel gegen die TSG Hoffenheim.

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zum Video Die Pressekonferenz nach dem Eintracht-Sieg gegen Hoffenheim

Adi Hütter
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Die Frankfurter Eintracht ist mit einem 2:1-Sieg bei der TSG Hoffenheim in die Rückrunde gestartet. Bas Dost (18.) und Timothy Chandler (62.) trafen für das Team von Trainer Adi Hütter. Hoffenheims Konstantinos Stafylidis hatte zwischenzeitlich ausgeglichen (48.).

Kevin Trapp: Es war sehr schön und für mich persönlich etwas ganz Tolles. Wir haben viel dafür gearbeitet, dass ich das Comeback zum Rückrundenstart feiern kann. Dass wir das Spiel gewonnen haben, macht es umso schöner: Es ist ein perfekter Tag. Wir haben vieles umgesetzt, was wir in den zwei Wochen trainiert haben – was die Kompaktheit angeht, das taktische Verhalten. Wir müssen natürlich die Effizienz verbessern. Wenn wir so Chancen haben, müssen wir die machen. Wir hätten uns das Leben leichter machen können. Aber – wenn wir das so durchziehen, wie wir das heute gemacht haben, dann sind wir eine richtig gute Mannschaft. Wir haben die Qualität, haben das aber in den letzten Wochen vermissen lassen. Wir haben Selbstvertrauen getankt.

Timothy Chandler: Ganz wichtige drei Punkte für die Mannschaft. Wir wollten gut starten, haben wirklich gut gearbeitet. Wenn wir als Team arbeiten, sind wir sehr schwer zu schlagen. Das müssen wir weiter machen, dann können wir auch Punkte holen. Und wir wollen Punkte sammeln, um von da unten wegzukommen. Heute war der Anfang. Weiter geht's.

Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic

Fredi Bobic (Sportvorstand, im Sky-Interview): Die ganze Mannschaft hat aufopferungsvoll gekämpft. Wir haben jetzt drei normale Bundesligawochen vor uns – das ist auch mal schön. Wenn wir unsere Tugenden reinwerfen, haben wir es bisher gegen jede Mannschaft geschafft. Kompaktheit und Aggressivität – das ist unsere DNA.

Adi Hütter (Eintracht-Trainer): Das war ein Befreiungsschlag. Wir wollten unsere Auswärtsbilanz aufbessern, die wirklich fürchterlich war. Am Ende ging es darum, dass wir taktisch diszipliniert Fußball spielen. Die ersten 30 Minuten waren phänomenal. Da hatte die TSG nicht eine Möglichkeit, und wir sind verdient in Führung gegangen. Nach der Pause hatten wir eine Phase, in der wir unsortiert waren. Aber das Tor von Timothy Chandler kam zum richtigen Zeitpunkt. Das war ein verdienter Sieg über 90 Minuten. Wir fühlen, dass wir wieder gewinnen können.   

Benjamin Hübner (TSG-Kapitän): Mit der ersten Halbzeit können wir nicht zufrieden sein. In der zweiten Halbzeit haben wir umgestellt und hervorragend gespielt. Aber in unserer besten Phase bekommen wir leider ein Gegentor. Das ist natürlich echt bitter und wirft einen zurück. Leider hat es für den Ausgleich nicht gereicht.

Philipp Pentke (TSG-Torwart): Frankfurt kommt in unserer Drangphase mit einer einfachen Flanke zum Führungstreffer. Hätten wir die Flanke verteidigt – wer weiß, wie dieses Spiel ausgegangen wäre. Manchmal entscheiden Kleinigkeiten. Wir sind richtig enttäuscht, dass wir mit leeren Händen dastehen. Daraus werden wir lernen.