Die Eintracht jubelt nach dem Sieg gegen Mainz mit den Fans.

Eintracht Frankfurt geht mit einem Sieg in die Winterpause. Entsprechend groß waren Freude und Erleichterung bei Spielern und Trainer. Die Stimmen zum Spiel.

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Die Pressekonferenz nach dem Spiel gegen Mainz

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Eintracht Frankfurt hat das letzte Spiel des Jahres erfolgreich bestritten: Gegen Mainz 05 gewann das Team von Trainer Oliver Glasner mit 1:0 (1:0). Das goldene Tor erzielte Jesper Lindström in der 35. Minute.

Timothy Chandler: Wir sind einfach überglücklich. Wir wussten, dass es ein aggressives Spiel wird. Wir haben das angenommen und haben überragend als Mannschaft verteidigt. Wir wollten auf Konter lauern, wenn wir den Ball gewinnen, das haben wir beim Tor auch gemacht. Das waren verdiente drei Punkte. Es ist ein super Jahresabschluss. Wir haben uns in den letzten Wochen gesteigert und sind als Team noch mehr zusammengewachsen. Jetzt gehen wir gut ins neue Jahr und versuchen daran anzuknüpfen.

Jesper Lindström: Wir gehen jetzt in die Ferien mit einem Sieg. Das ist das Wichtigste. Wir haben jetzt mehr als wir erwartet haben am Anfang der Saison. Wir sind ein gutes Team, das füreinander kämpft. Die Mentalität in der Mannschaft macht es einfacher.

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Eintracht schlägt auch Mainz

Jubel bei Eintracht Frankfurt
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Djibril Sow: Nach außen hin waren wir ja schon im Abstiegskampf die ganze Saison. Aber wir waren immer ruhig und haben an unsere Qualität und die Ideen des Trainers geglaubt. Wir haben ein bisschen gebraucht, bis wir diese voll verinnerlicht haben. Mit mehr Trainingseinheiten und mehr Zeit zwischen den Spielen wird das bestimmt noch besser. Es war sehr schwer heute. Aber wir hatten wieder eine unglaubliche Mentalität. Nach so einem Programm, das wir in den vergangen Wochen hatten, können wir auf die Leistung alle stolz sein.

Sebastian Rode: Ich bin unglaublich stolz auf die Truppe. Wir hatten schon so viele Spiele, dann aber nochmal die Körner zu finden und die Spiele zu gewinnen. Das zeigt, welche Mentalität diese Mannschaft hat. Die letzten Wochen waren ein Findungsprozess. Es war auch gut, dass wir eine erste Elf gefunden haben mit 13, 14 Mann. Die Siege haben dann Selbstvertrauen gegeben.

Oliver Glasner: Ich hätte mir schon gewünscht, dass wir das 2:0 frühzeitig schießen. Die Chancen dazu hatten wir, das Spiel zu entscheiden. So war es hinten raus noch einmal spannend, weil Mainz einfach auch eine richtig gute Mannschaft ist. Heute aber einfach ein großes Kompliment an die Mannschaft. Das war das vierte Spiel in neun Tagen und eine tolle Leistung. Ich denke auch, dass das ein verdienter Sieg war.

Bo Svensson (Trainer Mainz, bei Sky): Es ist ärgerlich. Wir haben die erste Halbzeit verschlafen und waren nicht am Anschlag. Wir haben schlecht gespielt und waren nicht bereit. Das ist eigentlich auch mein Fehler und meine Verantwortung, da habe ich meinen Job nicht gut genug gemacht.

Martin Schmidt (Sportdirektor Mainz, bei Sky): Wir hätten gerne zum Abschluss was mitgenommen, wenn man die Halbsaison ansieht, dann war das eine solide Spielzeit. Das hätten uns einige nicht zugetraut. Vielleicht waren wir nach dem Hertha-Spiel ein wenig ausgepowert. Es ist aber eine unnötige Niederlage. Es gab zwar ein Aufbäumen, aber das war zu wenig, um hier einen Punkt mitzunehmen.