Eintracht-Spieler umarmen sich.
Gemeinsam sind sie stark - die Frankfurter Eintracht. Bild © Imago

Nach dem Sieg gegen Schalke 04 schwanken die Reaktionen bei Eintracht Frankfurt zwischen Unglaube und Begeisterung. Die Stimmen zur Partie.

Die Frankfurter Eintracht hat die Partie gegen Schalke 04 am Sonntag deutlich mit 3:0 (0:0) gewonnen. Das Team von Trainer Adi Hütter siegte dank Treffern von Luka Jovic (61., 73.) und Sébastien Haller (80.). In der Tabelle zieht die Eintracht damit dank des besseren Torverhältnisses sogar an Bayern München vorbei und ist nun Vierter.

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Adi Hütter

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Luka Jovic: Die Eintracht ist im Flow und ich auch. Es geht einfach in dem Rhythmus weiter und das ist ein unglaubliches Gefühl. Die zwei Tore freuen mich total, aber die Hauptsache ist, dass die Mannschaft 3:0 gewonnen hat. Wir wussten, dass Schalke eine starke Mannschaft ist. Vielleicht haben es viele nicht erwartet, dass die Eintracht heute so ein Spiel hinlegt, aber für mich war das klar, dass wir das Spiel gewinnen.

Sébastien Haller: Schalke hat darauf gewartet, dass wir angreifen und sie kontern können. Das war nicht einfach. Aber unsere Spieler sind erfahrener als in der letzten Saison, das ist der große Unterschied. Ich hoffe, dass wir genau so weiterkämpfen und Tore schießen. Wir müssen uns auf unsere Performance konzentrieren und nicht auf irgendwelche Ziele. 

Eintracht-Trainer Adi Hütter
Eintracht-Trainer Adi Hütter Bild © Imago

Adi Hütter (Trainer Eintracht Frankfurt): Über 90 Minuten gesehen war es ein verdienter Sieg. Es war ein zweikampfbetontes Spiel mit wenigen Chancen. Der Knackpunkt war die Gelegenheit von Breel Embolo, da hält Kevin Trapp stark. Im Gegenzug schießen wir das Tor. Danach hat Schalke nicht mehr so an den Ausgleich geglaubt und wir sind immer besser ins Spiel gekommen. In der zweiten Halbzeit habe ich es dann einfach genossen, wie alle marschiert sind. Was wir in den letzten Wochen in der Europa League und auch in der Bundesliga geleistet haben, ist schon beeindruckend.

Kevin Trapp: Wir sind nach elf Spieltagen Vierter. Das hätte uns nach dem zweiten oder dritten Spieltag keiner zugetraut. Da waren wir noch einer der Abstiegskandidaten. Das dürfen wir alle genießen. Es macht Spaß. Und es ist einfach geil, zu gewinnen und in der Tabelle zu klettern und zu klettern. Da müssen wir weitermachen. Luka (Jovic, Anm. der Red.) heute wieder mit seinen zwei Toren. Das sieht so einfach aus bei ihm. Aber man muss alle drei Stürmern immer wieder hervorheben, weil sie eine unfassbare Arbeit machen und das macht es uns hinten sehr viel leichter.

Stand da Costa
Danny da Costa Bild © hr

Danny da Costa: Die Knochen sind alle heil. So ein Spiel gesund zu überstehen, ist das Wichtigste. Mit dem ersten Tor ist der Knoten geplatzt. Schalke musste sein Spiel dann ändern, das hat uns hinten raus einiges erleichtert. Wir wollten schnellstmöglich versuchen, das 2:0 nachzulegen. Wir versuchen, von Spiel zu Spiel zu gucken. Aber wir haben viel Arbeit reingesteckt, um überhaupt in diese Situation zu kommen. Wenn man einen Lauf hat, will man weiterspielen. Andererseits wird uns die Länderspielpause guttun. 

Domenico Tedesco (Trainer Schalke 04): Es tut weh, weil wir uns nach vier Siegen in Folge etwas vorgenommen hatten. Wir waren 60 Minuten auf Augenhöhe und dann hat uns die Wucht der Frankfurter ein bisschen erschlagen. Wir haben nicht clever verteidigt. Ergebnistechnisch ist das schon ein Rückschlag, aber wir müssen es richtig einordnen und schauen, warum wir das Spiel verloren haben. Wir haben heute gegen eine sehr gute Mannschaft gespielt.