Kollektiver Eintracht-Jubel nach Spielende in Düsseldorf
Kollektiver Eintracht-Jubel nach Spielende in Düsseldorf Bild © Imago Images

Die Eintracht hat sich für das Europacup-Rückspiel in Mailand warm geschossen. Beim klaren Sieg über Düsseldorf waren die Hessen auch mit Fortuna im Bunde. Die Stimmen zum Spiel.

Die Frankfurter Eintracht ist für den Europa-League-Kracher am Donnerstag bei Inter Mailand gerüstet. Die Hessen siegten am Montagabend bei Fortuna Düsseldorf 3:0 und bleiben damit als Tabellenfünfter in Reichweite zu den Champions-League-Plätzen.

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Adi Hütter (Eintracht-Trainer): "Am Ende des Tages ist es ein toller Sieg. Wir hatten in der einen oder anderen Situation etwas Glück bei den Schiedsrichter-Entscheidungen. Mit einem Zu-Null-Sieg nach Mailand zu fahren, ist sehr wichtig. Mich freut es, wenn ich solche Leistungen sehe. Man darf nicht vergessen, dass Düsseldorf vorher genauso viele Punkte in der Rückrunde geholt hatte. Daher ist der Sieg hoch zu bewerten. Ich hoffe, dass es in Mailand ein Festtag wird. Wir müssen in der Höhle des Löwen Leistung zeigen."

Martin Hinteregger (Eintracht-Verteidiger): "Wir kannten die Stärken von Düsseldorf. Die haben wir unterbunden. Es war schon ein bisschen der Oberarm. Aber enger kann man die Hand nicht am Körper haben. Dazu habe ich sie auch noch weggezogen. Deswegen haben wir am Ende verdient 3:0 gewonnen. Jetzt liegt der volle Fokus auf Inter. Das wird ein komplett anderes Spiel, es wird extrem schwer, aber wir wissen, was auf uns zukommt und haben alle Möglichkeiten."

Martin Hinteregger (li.) im Zweikampf mit Niko Gießelmann
Martin Hinteregger (li.) im Zweikampf mit Niko Gießelmann Bild © Imago Images

Goncalo Paciencia (Eintracht-Torschütze): "Ich freue mich, dass ich zum Sieg der Mannschaft beitragen konnte. Es geht jetzt aber weiter, denn wir sind noch hungrig. Ich bin am Donnerstag auf jeden Fall bereit. Die Entscheidung liegt aber beim Trainer."

Friedhelm Funkel (Trainer Düsseldorf): "Ich habe mich am meisten über den Schiedsrichter geärgert. Wir haben am Anfang ein klares Tor nicht bekommen. Der Schiedsrichter hat zu schnell gepfiffen, das hat mir der vierte Offizielle bestätigt. Deswegen konnte der Video-Referee nicht eingreifen. In der Halbzeit hat er sich dafür bei mir entschuldigt. Die Mannschaft hat diese Niederlage nicht verdient. Die Elfmeter-Entscheidung sehe ich ebenfalls ganz anders."

Robert Hartmann (Schiedsrichter): "Wir haben das Tor wegen Abseits nicht gegeben. Das Handspiel habe ich nicht wahrgenommen. Ich habe zu früh gepfiffen, daher konnte der Video-Assistent nicht eingreifen."