Die Eintracht jubelt in Mainz.

Bei Eintracht Frankfurt herrscht nach dem ersten Bundesliga-Sieg in Mainz Erleichterung, während der Gegner mit dem Schiedsrichter hadert. Die Stimmen zum Spiel.

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Eintracht Frankfurt hat mit 2:0 (1:0) bei Mainz 05 gewonnen. Die Tore erzielte André Silva per Elfmeter (24. und 72. Minute). Es war der erste Bundesliga-Sieg der Frankfurter in Mainz.

Djibril Sow: "Ich habe vor dem Spiel erfahren, dass Frankfurt noch nie hier gewonnen hat, deswegen waren wir extra motiviert. Es war manchmal auch ein Kampfspiel. Das Glück war auf unserer Seite, auch wenn wir am Ende verdient gewonnen haben. In den letzten Wochen haben wir schon richtig gut gespielt. Jetzt belohnen wir uns und so kann es weitergehen."

Martin Hinteregger (bei Sky): "Wir hatten nie das Gefühl, dass etwas passieren könnte. Ich habe unter der Woche noch mit Alex Meier gesprochen, der mir erzählt hat, dass sie hier schon 2:0 geführt haben und dann doch noch verloren haben. Beim 2:0 heute musste ich kurz an ihn denken. Was den Elfmeter betrifft: Ich spüre immer noch meinen Arm, so stark hat er festgehalten. Unser Blick ist vom ersten Spieltag an nach Europa gerichtet, wir sind Eintracht Frankfurt. Jeder Sieg hilft uns, diesem Ziel ein wenig näher zu kommen."

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Adi Hütter: "Wir haben Ball und Gegner in der ersten Halbzeit souverän laufen lassen. Am Anfang der zweiten Halbzeit haben wir in den ersten 15 Minuten ein bisschen das Glück auf unserer Seite gehabt. Über 90 Minuten gesehen, gehen wir aber als verdienter Sieger vom Platz. Wenn ich auf die Elfmeter blicke, muss ich sagen, dass ich den Video-Beweis gut finde, auch weil heute alle Entscheidungen richtig waren. Nach den drei Siegen am Stück sind wir jetzt natürlich happy. Es tut einfach gut im Moment, die Mannschaft ist ruhig geblieben und sie gibt es jetzt mit Siegen zurück. Natürlich bin ich stolz gerade."

Bo Svensson (Trainer Mainz 05): "In der ersten Halbzeit war Frankfurt einen Tick besser. Da gehen wir leider in Rückstand. Ich habe in der zweiten Hälfte aber eine gute Reaktion meiner Mannschaft gesehen. Machen wir da das 1:1, ist es völlig offen, wie das Spiel ausgeht. Wir haben aber bis zum Schluss gekämpft, das hat mir gut gefallen. Die Elfmeter-Entscheidungen waren teilweise absurd. Die strittigen Szenen sind nicht in unsere Richtungen entschieden worden."

Danny Latza (Mainz 05): "Es ist sehr bitter. In der ersten Halbzeit hatten wir kaum Chancen. Da war es nicht gut von uns. In der zweiten Halbzeit war es besser. Aber es war wieder so, dass wir auch da unsicher waren. Insgesamt war es, auch wenn man die Schiedsrichter-Entscheidungen sieht, bitter für uns. Jeder wusste, worum es geht - dennoch haben wir es nicht geschafft."