Sebastian Rode Eintracht Frankfurt Paderborn

Die Eintracht gewinnt zum Abschluss gegen Paderborn, nach dem Spiel dreht sich aber fast alles um die Profis, die ihre Karriere beenden. Die Stimmen zum Spiel.

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Eintracht PK nach Paderborn
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Zum Bundesliga-Saisonabschluss hat Eintracht Frankfurt noch einmal einen Sieg eingefahren. Beim 3:2 (2:0)-Erfolg trafen für die Hessen Sebastian Rode (9. Minute), André Silva (33.) und Bas Dost (52.), auf der Gegenseite erzielten Mohamed Dräger (55.) und Sven Michel (76.).

Adi Hütter: "Grundsätzlich bin ich zufrieden. Natürlich ist man als Trainer nach so einem Spiel aber nicht hundertprozentig zufrieden. Da muss ich aber auch mal ein Auge zudrücken. Ich habe nach dem Spiel die Möglichkeit genutzt, den Kreis zu bilden, was ich sonst nie mache, um Danke an alle Beteiligten zu sagen - auch für die tolle Saison. Es war sehr emotional. Im Spiel habe ich überlegt, Gelson und Marco zu bringen, was ich eigentlich wollte. Ich wollte die Partie aber unbedingt gewinnen, da wurde ich leider zum Spielverderber. Ich hoffe, sie nehmen es mir nicht böse. Wenn man den Blick auf die Saison sieht, haben wir in dieser Spielzeit Krisen gemeistert. In den letzten acht Spielen haben wir dann aber noch 17 Punkte geholt und sind am Ende souverän Neunter geworden. Wir hoffen, dass wir in einem guten Monat gegen Basel frisch sein werden und hoffen, es dort noch einmal spannend zu machen."

Sebastian Rode: "Es war heute ein hartes Stück Arbeit. Das Spiel war aber nicht unbedeutend. Es ging ja darum, den Tabellenplatz zu verteidigen. Am Schluss hatten wir aber auch Glück. Der Sieg tut uns gut. Mir hatte im Vorfeld des Spiels Timmy Chandler gesagt, dass ich ein Tor mache. Daher musste ich nach dem Treffer so grinsen. Nach dem Spiel gab es emotionale Worte von Gelson und Marco. Marco hat uns Gesundheit und alles Glück der Welt für die Zukunft gewünscht. Die Saisonbilanz insgesamt ist gemischt. Wir hatten ja auch einige Tiefschläge. Wir haben uns aber immer selbst rausgezogen. Daran müssen wir in der nächsten Saison anknüpfen. Jetzt können wir aber erst einmal durchschnaufen. Das Spiel gegen Basel wird dann eine Wundertüte."

Marco Russ: "Ich bin erleichtert. Mir geht es echt gut. Ich hatte ein paar Tage Zeit, das zu realisieren. Natürlich wäre es mit den Fans emotionaler gewesen. Das holen wir aber nach. Der Trainer und ich hatten abgesprochen, dass, wenn das Spiel es zulässt, ich ein paar Minuten bekomme. Das Spiel stand aber auf der Kippe. Daher war die Entscheidung für mich selbstverständlich. Ich bin jetzt happy."

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Russ zu seinem Abschied
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Fredi Bobic (bei Sky): "Das war heute ein gefühlter Sommerkick. Wir waren drei Tore vorne, haben das Gas dann jedoch komplett rausgenommen. Jetzt sind wir froh, dass es rum ist. Alle sind glücklich, jetzt in den Urlaub zu kommen. Vor der Saison wollten wir einstellig enden und gut in den Cup-Wettbewerben sein. Das war das Ziel, das haben wir erreicht. Natürlich kann man sich die Frage stellen: War mehr drin? Wir hatten aber zwei schlechte Phasen und stehen nun da, wo wir hingehören."

Steffen Baumgart (Trainer SC Paderborn): "Wir gehen als Verlierer vom Platz, weil wir zu viele Tore bekommen haben. Die Jungs sind aber gut wiedergekommen und haben Charakter gezeigt. Heute war viel mehr drin. Es tut mir weh, dass wir absteigen. Daraus mache ich keinen Hehl."