Adi Hütter Eintracht Frankfurt TSG Hoffenheim

Die Eintracht gewinnt gegen Hoffenheim und freut sich besonders über die eigene Leistungssteigerung. Nach dem Spiel geht es aber auch darum, was noch nicht passt im Spiel der Hessen. Die Stimmen zum Spiel.

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zum Video Die Pressekonferenz nach dem Eintracht-Spiel gegen Hoffenheim

Adi Hütter
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Die Eintracht hat im dritten Bundesliga-Spiel den zweiten Sieg gefeiert. Beim 2:1 (0:1) gegen die TSG Hoffenheim drehten die Hessen am Samstag die Partie. Für die TSG traf in der ersten Halbzeit Andrej Kramaric (18. Minute), für Frankfurt im zweiten Abschnitt Daichi Kamada (54.) und Bas Dost (71.).

Adi Hütter: "Tabellenführer – das ist ein schöner Moment und wir freuen uns über den Sieg. Das 0:1 war gegen den Spielverlauf, die ersten 15 Minuten haben uns gehört. Danach hatten wir Probleme, weil wir zu leichte Abspielfehler hatten. Doch in der zweiten Hälfte haben wir uns gesteigert – und der Sieg war verdient. Wir wurden nach dem Spiel gegen Bielefeld kritisiert, das haben wir in Berlin korrigiert und heute bestätigt. Die Entschlossenheit meines Teams hat mir gefallen, gerade beim zweiten Tor."

Kevin Trapp: "Gegen eine Hoffenheimer Mannschaft, die sehr guten Fußball spielt, die viel Qualität hat, haben wir unheimlich viel gekämpft. Wir haben immer an unsere Stärken geglaubt. Kramaric hat natürlich einen Lauf. Wir wussten, was auf uns zukommt, wir haben uns darauf eingestellt. In der zweiten Halbzeit mussten wir mehr tun. Aber über 90 Minuten haben wir ein gutes Spiel gemacht und unsere Aktionen vorne gesucht. Man sieht, welchen Willen wir in der Mannschaft haben."

Kevin Trapp steht noch bis 2024 bei der Eintracht unter Vertrag.

Steven Zuber: "Wir können stolz auf uns sein. Wir wissen aber auch, dass wir noch nicht ganz da sind, wo wir hinwollen und hinkönnen. Klar gibt es Teile im Spiel, wo nicht alles perfekt ist. Aber das machen wir mit Teamgeist und Kampf weg. Man merkt auf dem Platz und neben dem Platz, dass wir eine Einheit sind."

Oliver Baumann (Torwart Hoffenheim): "Wir haben in der ersten Halbzeit ein richtig gutes Spiel gemacht, bis auf die ersten zehn Minuten. Nach der Pause war Frankfurt einen Tick griffiger und bissiger. Wir haben da die Bälle zu leicht hergegeben. Wir haben die Zweikämpfe im Mittelfeld nicht gewonnen. So kam Frankfurt zu Möglichkeiten, wir haben es ihnen zu einfach gemacht. Das war unnötig."

Sebastian Hoeneß (Trainer Hoffenheim): "Wir sind nicht happy mit dem Verlauf. Wir hatten die Eintracht zwischenzeitlich da, wo wir sie haben wollten. Aber wir konnten die Führung nicht ausbauen und haben dann das Momentum verloren. Nach dem 1:1 brauchten wir einen Moment, um uns zu sammeln und genau da kassieren wir das 1:2. Wir hatten dann auch nochmal unsere Momente, aber am Ende hat es nicht gereicht. Wir haben es ihnen zu einfach gemacht, mit technischen Fehlern etwa."