Milot Rashica jubelt, bei der Eintracht um Sebastian Rode macht sich Enttäuschung breit.

Bei der Frankfurter Eintracht war die Gefühlslage nach dem Remis gegen Bremen eindeutig: Die Hessen haben eher zwei Punkte verloren als einen gewonnen. Die Stimmen zum Bundesliga-Spiel.

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zum Video Hütter: "Ein tolles Spiel"

Eintracht PK
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Eintracht Frankfurt hat den erhofften Heimsieg gegen Werder Bremen in der Bundesliga verpasst. In einem sehenswerten Spiel teilten sich beide Mannschaften am Sonntag die Punkte. Die Begegnung endete nach zwei Last-Minute-Treffern 2:2 (0:1). Hier gibt's die Stimmen zum Spiel.

Adi Hütter (Trainer Eintracht Frankfurt): Es war ein tolles Spiel, in dem beide Mannschaften nach vorne gespielt haben. Ich muss meiner Mannschaft ein Kompliment machen. Spielerisch war das von uns das beste Heimspiel bislang. Die zweite Halbzeit war absoluter Einbahnstraßen-Fußball. Wir hätten den Sieg verdient gehabt.

Florian Kohfeld (Trainer Werder Bremen): Mit der zweiten Halbzeit war ich nicht zufrieden, die erste war gut. Es war klar, dass die Eintracht versucht, uns zu überrollen. Das machen die immer nach einem Europa-League-Spiel. Da haben wir gut gegen gehalten. In der zweiten Halbzeit standen wir dann zu tief, waren zu passiv und haben die Leute nicht angelaufen. Aber wir haben alles reingeworfen. Das ist ein guter und wichtiger Punkt für uns.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Sow: "Sehr, sehr bitter"

Stand Sow
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Djibril Sow: Erst große Glücksgefühle, dann große Enttäuschung. Wir hätten es heute verdient gehabt, den Sieg mitzunehmen. Ihn dann so noch aus der Hand zu geben, ist bitter. Aber es haut uns nicht um. Es wird uns guttun, jetzt in der Länderspielpause Kraft zu tanken. Ich habe noch sehr viel Luft nach oben, ich muss meine Rolle im Team noch finden. Das wird noch ein bisschen Zeit brauchen.

Goncalo Paciencia: Wir haben viel investiert und wir hätten mehr verdient gehabt. Es war ein großes Spiel, und wir wollten gewinnen, also sind wir enttäuscht. Jetzt haben wir Zeit, um uns zu erholen.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Rode: "Chancenverwertung war ein bisschen mangelhaft"

Sebastian Rode
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Sebastian Rode: Wir haben ein gutes Spiel gemacht und jetzt leider nur einen Punkt geholt. (Mein Tor) war krass. Direkt in dem Moment wusste ich, den Ball habe ich überragend getroffen. Ich treffe nicht allzu oft, deswegen war es jetzt umso schöner. In der Elfmeteraktion ist Hase ein bisschen unglücklich. Das war ein klarer Elfmeter. Es ist ärgerlich, aber sowas passiert auch dem Hase mal.

Almamy Touré: Natürlich sind wir etwas enttäuscht, weil wir dachten: Die drei Punkte fahren wir ein. Aber dann kommt doch noch diese Situation am Ende und wir müssen uns mit einem Punkt begnügen. Wir müssen diesen Spirit beibehalten und dürfen nicht lockerlassen. Der Werder-Keeper hat ein grandioses Spiel gemacht.

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Eintracht Frankfurt - Werder Bremen 2:2 (0:1)

Frankfurt: Rönnow - Toure, Hasebe, Hinteregger - Sow, Rode - da Costa, Kostic - Kamada (84. Gacinovic) - Silva, Pacienca  

Bremen: Pavlenka - Gebre Selassie, Veljkovic, Groß, Friedl - Sahin - M.Eggestein, Klaassen (90.+3 Lang) - Bittencourt (84. Bargfrede), Rashica - Sargent (72.Goller)  

Tore: 0:1 Klaassen (27.), 1:1 Rode (55.),  2:1 Silva (88.), 2:2 Rashica (90.+1/FE)
Gelbe Karten: Hinteregger, Hasebe / Rashica  

Schiedsrichter: Winkmann (Kerken)
Zuschauer: 51.500 (ausverkauft)

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Sendung: hr-fernsehen, heimspiel! bundesliga, 06.10.2019, 21.45 Uhr