Die Eintracht-Spieler jubeln über den späten Ausgleich gegen Antwerpen.

Nach dem Last-Minute-Unentschieden gegen Antwerpen trauert die Eintracht um die vergebene Chance der vorzeitigen Achtelfinal-Qualifikation, freut sich aber über erneute Comeback-Qualitäten. Die Stimmen zum Spiel.

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Audioseite Rode: "Eine Achterbahn der Gefühle"

Sebastian Rode (r.) feiert mit Kollegen den Ausgleich.
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Eintracht Frankfurt hat gegen Royal Antwerpen 2:2 (1:1) gespielt und damit die vorzeitige Achtelfinal-Qualifikation in der Europa League verpasst. Die Tore schossen Daichi Kamada (13.) und Goncalo Paciencia (90.+4) für Frankfurt sowie Radja Nainggolan (33.) und Mbwana Samatta (89.) für Antwerpen.

Goncalo Paciencia: "Es ist für mich ein gutes Gefühl, dass ich wieder da bin und der Mannschaft helfen konnte. Wenn ich spiele, bin ich immer bei hundert Prozent. Im Spiel war es eine gute erste Halbzeit, aber auch Antwerpen hat es gut gemacht. Sie waren in der zweiten Halbzeit besser. Dass wir am Ende aber noch das Tor gemacht haben, zeigt unsere Mentalität. Wir kämpfen immer bis zur letzten Sekunde."

Timothy Chandler: "Ich denke, dass wir in der ersten Halbzeit einen guten Fußball gespielt. Vielleicht haben wir dort zu spät den Abschluss gesucht und wollten zu oft nochmal querlegen. Das war das Manko. Hätten wir nach dem 1:0 nachgelegt, hätten wir befreiter aufspielen können. In der zweiten Hälfte war es dann eine offene Partie. Beim 2:1 kontern sie gut, da kommen wir zu spät. Das war aber schade für uns. Trotzdem haben wir danach Moral bewiesen und kommen zurück. Das war wichtig - vor allem für den Kopf. Jetzt müssen wir es eben in Istanbul und es da klar machen."

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Audioseite Eintracht mit Last-Minute-Remis

Filip Kostic von Eintracht Frankfurt im Spiel gegen Antwerpen
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Sebastian Rode: "Es war eine Achterbahn der Gefühle - bis zum Schluss. Wir haben es leider verpasst, den Sack zuzumachen. Jetzt haben wir ein schweres Spiel in Istanbul. Aber dann holen wir uns da eben den ersten Platz. Eigentlich haben wir eine gute erste Halbzeit gespielt. In der zweiten Hälfte war es dann ein Hin-und-her, da haben wir ein bisschen die Kontrolle verloren. Zudem dürfen wir kurz vor Schluss nicht so einen Konter kassieren. Dass wir uns da aber noch zurückgekämpft haben, zeigt unsere Qualität und Mentalität."

Kevin Trapp (bei RTL): "Wir haben eine tolle erste Halbzeit gespielt, in der zweiten waren wir nicht mehr so kompakt. Dann kriegen wir in der 88. Minute durch einen Konter das Gegentor, das darf nicht passieren. Jetzt können wir wieder drüber reden, dass wir eine gute Moral gezeigt und drei Minuten später den Ausgleich gemacht haben. Aber sicherlich war mehr drin. Dass wir nicht jeden Gegner dominieren werden, ist auch klar. Natürlich tut es irgendwie weh, weil wir das Achtelfinale hier zuhause klarmachen wollten. Aber es ist definitiv kein Rückschritt."

Oliver Glasner (bei RTL): "Man hat gesehen, dass wir den Sieg unbedingt wollten. Dann sind wir ein Mal zu viel Risiko gegangen und wurden ausgekontert. Dass wir dann wieder zurückgekommen sind, zeigt wieder mal unsere tolle Moral. Wir sind zwar noch nicht fix auf Platz eins, aber zumindest würde uns jetzt im letzten Spiel ein Unentschieden reichen."