Imago Kostic Jubel

Eintracht Frankfurt macht mit dem Heimsieg gegen den FC Augsburg einen wichtigen Schritt zur Königsklasse. Dabei war das Spiel gerade in der ersten Halbzeit ein hartes Stück Arbeit. Die Stimmen zum Spiel.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Eintracht Frankfurt bezwingt den FC Augsburg

Eintracht Frankfurt freut sich über ein Tor gegen Augsburg
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Eintracht Frankfurt hat nach Toren von Martin Hinteregger (38.) und André Silva (58.) den FC Augsburg mit 2:0 niedergerungen. Bis zum Mittwoch und dem Spiel der Dortmunder gegen Union beträgt der Vorsprung auf einen Nicht-Champions-League-Platz damit wieder sieben Punkte.

Sebastian Rode: "Es war ein hart umkämpfter Sieg und keine einfache Aufgabe für uns. Wir wollten die Verfolger auf Distanz halten. Augsburg hat tief verteidigt, der Stürmer 30 Meter vor dem eigenen Tor. Das wäre auch für Bayern schwierig geworden. Da haben wir manchmal nicht die besondere Qualität, das direkt aufzubrechen. Wir müssen jetzt unsere Hausaufgaben machen, da haben wir mit Leverkusen eine schwere Aufgabe. Aber wir haben es jetzt selbst in der Hand."

Rafal Gikiewicz (Torwart, FC Augsburg): "Wir wissen alle, dass Kostic ein scharfes Messer im linken Fuß hat. Weil er so genau damit zustechen kann."

Timothy Chandler: "Es fühlt sich sehr, sehr gut an. Es war ein hartes Stück Arbeit. Die Mannschaft hat 90 Minuten hart gearbeitet. Ich denke, am Ende haben wir auch verdient gewonnen. Wir hatten viel Ballbesitz, hätten es aber schneller und besser spielen müssen. Aber wir haben allen gezeigt, dass wir da sind.

Es gab einige Medien, die viel geschrieben haben und denen haben wir einfach gezeigt, dass wir als Mannschaft da sind und uns nichts stoppen kann. Das nervt auf jeden Fall. Wir haben einmal verloren in Gladbach, es ist die vierte Niederlage der Saison und die schreiben, als würden wir gegen den Abstieg spielen oder nichts mehr können. Heute haben wir wieder gezeigt, dass wir sehr hart gearbeitet und gut Fußball gespielt haben."

Chandler gegen Augsburg

Kevin Trapp: "Wir hatten in der Hinrunde auch eine Phase, in der wir gut gespielt, aber keinen Schritt nach vorne gemacht haben. Und da hat auch keiner davon geredet, dass es am Trainer liegt oder daran, dass irgendeine Person den Verein verlassen möchte. Es gibt halt einfach mal so eine Phase. Und jetzt haben wir am 29. Spieltag mal ein Spiel verloren. Klar war der Zeitpunkt ungünstig. Aber da gleich alles schlecht zu reden, fand ich eine Frechheit. Jeder soll sich einfach freuen und mit uns mitfiebern und uns anfeuern, dass wir unser großes Ziel erreichen."

Fredi Bobic: "Das war ein absoluter Arbeitssieg. Augsburg hat das gut gemacht, sehr tief gestanden und dann gekontert. Wir hatten sicher auch ein bisschen Glück. Dann war es gut, dass wir ihre Abwehr in Bewegung bekommen haben. Es war vielleicht sogar ein dreckiger Sieg. Aber sowas braucht man in dieser Phase der Saison."

Adi Hütter: "Augsburg hat uns das Leben sehr schwer gemacht. Das 1:0 war der Knackpunkt. Die drei Punkte tun uns nach der Niederlage sehr gut. Ich bin rundum zufrieden. Ich freue mich für den gesamten Verein, dass die Chance weiterhin lebt, einen historischen Moment in Frankfurt zu erzielen."

Sendung: hr1, 20.04.21, 23 Uhr