Eintracht-Sieg in Hoffenheim

Die Eintracht gewinnt und gewinnt. Auch in Hoffenheim. Rückschläge werden mit Gegentoren beantwortet. Und Fragen zur Fußball-Königsklasse werden nicht mehr ausgewichen. Die Stimmen zum Spiel.

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Adi Hütter nach Sieg in Hoffenheim
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Durch den 3:1-Sieg in Hoffenheim haben die Adlerträger den vierten Tabellenplatz und damit einen Champions-League-Rang behauptet. Den Frankfurter Führungstreffer durch Filip Kostic (15.) glich Hoffenheims Ihlas Bebou kurz nach der Pause aus (47.) Die Tore von Evan N'Dicka (62.) und André Silva (64.) zum 2:1 und 3:1 brachten die Eintracht danach auf die Siegerstraße.

Martin Hinteregger: "Wir hatten nach dem 1:1-Ausgleich das Glück, dass Hoffenheim nicht das 2:1 macht. Doch ein paar Minuten später haben wir wieder zugeschlagen. Wir haben vorne einfach die Qualität, dass wir die Tore zum richtigen Zeitpunkt machen. Wir sind jetzt gut dabei. Wir wollen international spielen. Die Eintracht hat noch nie Champions League gespielt, das wäre natürlich mal ein Riesen-Traum. Aber es ist noch ein langer Weg."

Evan N'Dicka: "Die Freude über den Sieg ist groß. Dass ich ein Tor erzielt habe, macht das Ganze noch schöner. Ich hätte den Sieg aber auch ohne eigenes Tor genommen. Wir holen fleißig unsere Punkte. Wir investieren viel. Nicht nur in den Spielen. Es beginnt schon im Training. Unsere Serie ist der Lohn für unsere harte Arbeit."

Sebastian Rode: Wir haben heute gegen eine spielerisch starke Mannschaft gespielt. Wir haben nach dem Gegentor gezeigt, was eine Spitzenmannschaft auszeichnet und nicht die Ruhe verloren. So war es am Ende ein ungefährdeter Sieg."

Adi Hütter: "Es ist außergewöhnlich, dass wir gegen so eine starke Mannschaft heute zum sechsten Mal in Folge gewonnen haben. Es gab Phasen in dieser Saison, da waren wir die bessere Mannschaft, haben aber trotzdem nicht gewonnen. Jetzt kommen wir auch nach Rückstanden und Rückschlägen zurück, weil wir Selbstvertrauen haben. Das gibt uns zusätzliche Power. Es macht Spaß, der Mannschaft zuzusehen. Wir genießen diesen Moment. Wir sind aktuell sehr schwer zu schlagen."

Bruno Hübner (Eintracht-Sportdirektor): "Wir haben in der ersten Halbzeit hervorragenden Fußball gespielt, aber vergessen das 2:0 zu machen. Wir sind etwas schläfrig aus der Kabine gekommen, haben dann aber eine Top-Reaktion gezeigt. Die Mannschaft ist sehr demütig, wir müssen immer an unsere Leistungsgrenze gehen. Daichi Kamada war heute sehr stark, hat auch nach hinten gearbeitet und kaum Bälle verloren. Filip Kostic ist sowieso seit Wochen unser zündender Motor."

Ihlas Bebou (Hoffenheim): "Ich hatte nach unserem 1:1 das Gefühl gehabt, dass mehr drin war. Aber Frankfurt hat das dann einfach besser gemacht. Die haben wirklich einen Lauf und haben heute wirklich ihre Klasse gezeigt."

Sendung: hr-fernsehen, heimspiel! Bundesliga, 07.02.21, 22.05 Uhr