Russ humpelt vom Rasen und wird dabei gestützt.

Eintracht Frankfurt ist glanzlos eine Runde weiter. Nach dem Spiel geht es aber eher um Themen abseits des Platzes: die Fans, die Verletzung von Marco Russ und den nächsten Gegner. Die Stimmen zum Spiel.

Ein Schritt noch, dann steht Eintracht Frankfurt in der Europa League. Durch den 1:0-Heimerfolg im Rückspiel gegen den FC Vaduz haben die Hessen die Play-offs gegen Racing Strasbourg erreicht. Das Tor des Tages erzielte am Donnerstagabend Jonathan de Guzman (31. Minute).

Adi Hütter (bei RTL Nitro): "Heute konnten wir mit den Fans nicht mithalten, die uns super unterstützt haben. Dass wir gewonnen haben, freut mich dennoch – über die Leistung können wir aber diskutieren. Vaduz hat uns das Leben schwer gemacht. Am schwersten haben wir es aber uns selbst gemacht. Marcos Verletzung ist der Wermutstropfen des Abends."

Timothy Chandler: "Die ganze Mannschaft hat querbeet rotiert, wir haben noch nie so zusammengespielt. Für uns war es wichtig, taktisch gut zu stehen und die Null hinten zu halten. Dass wir ein Tor geschossen haben, freut uns natürlich. Die Jungs haben sehr gut gearbeitet. Jetzt kommt erst einmal Hoffenheim, der Bundesliga-Start. Dann werden wir uns gut auf Straßburg vorbereiten. Es ist wichtig, dass wir in den letzten Wochen viele Siege hatten. Unsere Fans sind nicht zu toppen, das weiß man ja."

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Eintracht-Profi Chandler nach dem Sieg gegen Vaduz im Interview

Chandler im Zweikampf mit einem Vaduz-Spieler
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Sebastian Rode: "Wir wollten eine gute Leistung zeigen – auch in der Formation, in der wir heute gespielt haben. Es haben viele gespielt, die noch nicht so viele Einsatzminuten hatten. Von daher war es nicht ganz so einfach, weil der eine noch nicht die Laufwege vom anderen kennt. Vaduz hat es auch ganz ordentlich gemacht und Paroli geboten. Es war eine super Bühne fürs Comeback. Mit dem Knie ist alles gut und auch sonst habe ich mich gut gefühlt. Für mich war das ein guter Einstieg, ich bin soweit fit."

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Eintracht-Profi Rode: "Nicht glanzvoll, aber gewonnen"

Sebastian Rode
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Fredi Bobic (bei RTL Nitro): "Wir hätten es im Ergebnis ein wenig höher gestalten können. Insgesamt haben wir uns schwer getan. Das ist aber auch dadurch zu erklären, dass die Jungs in dieser Form noch nicht zusammen gespielt haben. Wir müssen aber auch nicht all zu kritisch sein. Generell war es für viele Jungs wichtig, mal wieder 90 Minuten auf dem Platz stehen. Für Marco Russ tut es mir unglaublich leid. Das ist sehr sehr schade."

Kevin Trapp (bei RTL Nitro) über die nächste Runde: "Ich kenne Strasbourg aus meiner Zeit in Paris. Das ist ein unangenehnmer Gegner, der physisch sehr stark ist und Fussball spielen will und kann. Wir müssen alle vom Kopf her bereit sind und unsere spielerischen Qualitäten auf den platz bringen."