Oliver Glasner

Die Eintracht kombiniert gegen den 1.FC Köln teilweise äußerst schön, bringt sich aber um den Ertrag. Und wieder wird erregt über den VAR diskutiert. Die Stimmen zum Spiel.

Die Eintracht wartet weiterhin auf den ersten Saisonsieg. Für das, was die Eintracht auf dem Platz veranstaltete, war das eine Tor von Daichi Kamada und das 1:1-Endergebnis gegen den 1.FC Köln zu wenig. Und der VAR stand bei der Eintracht mal wieder im Mittelpunkt der Diskussionen.

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Oliver Glasner zur VAR-Entscheidung: "Bitter für uns"

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Oliver Glasner (Trainer Eintracht Frankfurt): "Für mich war es ein Schritt in die richtige Richtung. Ich bin sehr zufrieden mit unserem Defensivverhalten. Weil wir ja auch diesmal mit Viererkette gespielt haben. Köln hatte nur fünf Abschlüsse im Spiel. Vorne sieht man immer wieder ein paar Missverständnisse. Die Spieler in der Offensive müssen sich kennenlernen. Wir machen manchmal halt das Tor nicht. Mich lässt der Auftritt positiv nach vorne schauen.

Zum VAR-Enscheid beim Gegentor:

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Highlights: Eintracht - Köln

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Es ist eh Konsens, ich hab mit Steffen Baumgart (Trainer 1.FC Köln) geredet. Der hat gesagt, wenn das Tor nicht gegeben wird, dann können sie sich nicht beschweren. Wir sagen: Das Tor muss annulliert werden, weil er da steht, das beeinflusst halt die Reaktionszeit des Torwarts. Der Schiedsrichter hat es anders gesehen. Bitter für uns."

Kevin Trapp (Eintracht Frankfurt, bei DAZN): "Wir waren die klare bessere Mannschaft. Das Spiel müssen wir gewinnen, wir haben auch genug Torchancen dafür. Aber wir schließen dann nicht ab, oder der letzte Pass kommt nicht an. Beim Gegentor steht ein Kölner vor mir. Dann ist das Abseits. Ich reagiere ja gar nicht. Ich verstehe nicht, warum man da nicht abpfeift. Jedes Wochenende haben wir Diskussionen über diese Abseits-Tore. Das verstehe ich nicht. Es war insgesamt keine klare Linie vom Schiedsrichter."

Sebastian Rode (Eintracht Frankfurt): "Es ist unser altbekanntes Problem, dass wir unsere guten Chancen nicht gut genug ausspielen, weil der letzte Ball nicht kommt. Wir verpassen das 2:0 und bekommen hinten so ein Eierding. Am Ende stehst du nur mit einem Punkt da, was extrem enttäuschend ist, weil wir unbedingt gewinnen wollten. Beim Ausgleich ist es brutal schwierig, wenn du am Spielfeldrand sitzt und gefühlt zehn Minuten warten musst, bis eine Entscheidung getroffen wird. Aus meiner Sicht ist es Abseits, weil Kevin nicht weiß, ob der Gegner noch zum Ball geht."

Steffen Baumgart (Trainer 1.FC Köln): "Ich beurteile das mal unabhängig vom 1:1: Meine Jungs haben heute alles rausgehauen. Die Jungs gehen über Grenzen, das muss ich deutlich sagen. Dass wir in der einen oder anderen Situation Glück hatten heute, das wissen wir. Auch bei der Entscheidung zu unserem Tor. Wir hätten uns nicht beschweren dürfen, wenn der Treffer nicht gezählt hätte."