Ansgar Knauff bejubelt sein 1:0.

Ansgar Knauff schwärmt von seinem überragenden Tor, Kevin Trapp ärgert sich selbst nach einem Remis gegen Barcelona und Marc-André ter Stegen gratuliert Frankfurt zu seinen Fans. Die Stimmen zum Europapokalabend.

Eintracht Frankfurt holt ein Remis im Hinspiel gegen Barcelona, ärgert sich aber auch über die vergebene Führung. Beeindruckend war wieder einmal die Kulisse im Waldstadion.

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Reporter-Ekstase: So klang das Knauff-Tor gegen Barcelona im Radio

Der Ball landet im Barca-Tor.
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Ansgar Knauff (bei RTL): "Es war ein unglaublicher Abend, wir haben ein Hammer-Spiel geliefert und über 90 Minuten nicht viel zugelassen. Das ist gegen Barcelona nicht selbstverständlich. Wir haben gezeigt, dass wir Barcelona weh tun können. Wenn wir so auftreten, haben wir aber auch im Camp Nou alle Chancen. Eigentlich hätten wir den Sieg sogar heute verdient gehabt. Das Tor kann ich noch gar nicht richtig wahrnehmen. Davon träumt man als kleines Kind. Das werde ich nie vergessen."

Kevin Trapp (bei RTL): Es ist verrückt: Wir spielen 1:1 gegen Barca und sind am Ende verärgert und enttäuscht. Es hätte viel besser ausgehen können, wir hatten die besseren Torchancen. Das war der Fight, den wir zeigen wollten. Es war ein super Spiel, darauf müssen wir aufbauen für das Spiel in Barcelona. Wir haben eine gute Ausgangssituation. Wir haben heute dran geglaubt. Wenn wir nicht dran glauben, müssen wir gar nicht erst hinfahren. Wer jetzt nicht dran glaubt, ist fehl am Platz.

Marc-André ter Stegen (bei RTL): "Wir wussten, dass sie physisch stark sind und gerade zu Hause so auftreten können. Das 1:1 geht am Ende in Ordnung. Beim Gegentor stehen 20 Mann vor mir und er trifft mit einem Sonntagsschuss am Donnerstag. Da kann ich ihm nur gratulieren, wie auch der Eintracht zu diesen Fans. Sie sind bekannt dafür, dass sie in Europa Gas geben und ihren Spaß haben."

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Oliver Glasner (bei RTL): Das war eine fantastische Leistung der Mannschaft. Wenn man nach klaren Chancen geht, hätten wir eigentlich gewinnen müssen. Wir haben diszipliniert agiert und immer wieder Chancen kreiert. Das Gegentor ist dann überragend gespielt und muss man hinnehmen. Dembele hat noch mal ordentlich Schwung gebracht, aber trotzdem können wir gegen jede Mannschaft unsere Chancen erspielen. Das habe ich schon vor dem Spiel gespürt und ich sage nichts aus Populismus. Die Atmosphäre war toll, jetzt brauchen wir am Sonntag auch wieder eine volle Hütte, weil die Mannschaft viel Kraft gelassen hat.

Xavi, Barcelona-Trainer (bei RTL): "Es war ein schwieriges Spiel für uns, die Frankfurter waren gefährlich im Umschalten und sehr gut organisiert. Sie haben eine gute Mannschaft und einen guten Trainer. Wir waren heute nicht gut und kamen nicht zu vielen Chancen. Immerhin das Ergebnis ist gut, aber mit der Leistung bin ich nicht zufrieden. Die Atmosphäre und das Stadion waren unglaublich."

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Frankfurt - Barcelona 1:1 (0:0)

Frankfurt: Trapp - Tuta, Hinteregger, Ndicka - Knauff, Sow, Jakic (89.Rode), Kostic - Lindström (73.Hauge), Kamada  (80.Kamada) - Borre (89.Ache)
Barcelona: Ter Stegen - Araujo, Pique (23.Lenglet), Garcia, Alba - Gavi (62. de Jong), Busquets, Pedri - Traore (62. Dembele), Aubameyang, Torres
Tore: 1:0 Knauff (48.), 1:1 Torres (66.)
Gelbe Karten:  Jakic, Kostic / -
Gelb Rot: Tuta (78./Wiederholtes Foulspiel)
Zuschauer: 48. 500 (ausverkauft)

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