Makoto Hasebe und Kollegen freuen sich über einen Punkt in Leipzig.

Eintracht Frankfurt freut sich nach einem harten Kampf in Leipzig über einen insgesamt verdienten Punktgewinn. Im Mittelpunkt: Leidenschaft! Die Stimmen zum Spiel.

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zum Video Die Pressekonferenz nach dem Eintracht-Spiel in Leipzig

Adi Hütter
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Eintracht Frankfurt hat sich für einen couragierten Auftritt belohnt und ein 1:1 (0:0) im Spitzenspiel in Leipzig mitgenommen. Den Führungstreffer durch Emil Forsberg (46. Minute) konnte Daichi Kamada (62.) ausgleichen.

Stefan Ilsanker: Ein Punkt in Leipzig ist nicht schlecht. Man darf vor dem Spiel nicht vermessen sein und auf drei Punkte hoffen. Trotzdem hätten wir am Ende sogar einen Sieg mitnehmen können. Aber die ersten zehn Minuten waren wir komplett von der Rolle, danach haben wir uns erst gefangen. Den Punkt brauchen wir. Jeder Punkt wird sehr wichtig sein, wenn wir unsere Ziele erreichen wollen.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Stefan Ilsanker freut sich über den Punktgewinn.

Stefan Ilsanker überzeugte gegen Leipzig.
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Makoto Hasebe: Wir nehmen den einen Punkt gerne mit nach Hause. In der ersten Halbzeit haben wir uns schwer getan. Wir haben zu tief gestanden und hatten zu einfache Ballverluste. In der zweiten Halbzeit haben wir nach dem Gegentor besser ins Spiel gefunden und waren mutiger. Ich bin zufrieden, dass wir nach dem Gegentor unsere Mentalität gezeigt.

Kevin Trapp: Wenn man den Spielverlauf sieht, dann ist das Ergebnis gerecht. Die erste Halbzeit ging klar an Leipzig, da war unser Respekt zu groß. Je länger die zweite Halbzeit ging, desto besser kamen wir aber ins Spiel. Wir kamen nach dem 0:1 top zurück gegen eine Spitzenmannschaft. Es war ein großer Fight und am Ende ein gutes Spiel. Mit etwas mehr Glück hätten wir sogar noch ein zweites Tor schießen können.

Eintracht-Trainer Adi Hütter konnte mit dem Punkt in Leipzig leben.

Adi Hütter (Trainer Eintracht Frankfurt): Wir nehmen den Punkt aus Leipzig sehr gerne mit. Leipzig war die aktivere, bessere Mannschaft. Aber je länger das Spiel dauerte, desto mehr hatte ich das Gefühl, dass wir das Tor hätten schießen können. Hintenraus war ich zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft. Wir haben gegen eine Spitzenmannschaft gespielt. Hier einen Punkt mitzunehmen ist großartig.

Djibril Sow: Es war ein schweres Spiel. In der ersten Halbzeit hat uns Leipzig gut unter Druck gesetzt. Wir haben lange Zeit gebraucht, bis wir uns im neuen System eingefunden haben. Dann haben wir die erste Phase der zweiten Halbzeit wieder komplett verschlafen, gehen in Rückstand und kommen dann sensationell zurück. Wenn wir am Ende noch mehr Glück haben, dann können wir drei Punkte holen. Aber auswärts in Leipzig nehmen wir den Punkt sehr gerne mit.

Bruno Hübner (Sportdirektor Eintracht Frankfurt): Der Punkt war hochverdient. In der ersten Halbzeit hatten wir zu viel Respekt, das darf man in Leipzig nicht haben. Nach dem Tor haben wir das Herz in die Hand genommen und besser Fußball gespielt. Wir waren dann konzentriert und im letzten Drittel der zweiten Halbzeit gut im Spiel. Da waren wir dem Siegtreffer näher. Deshalb war das ein verdientes Unentschieden.

Julian Nagelsmann (Trainer RB Leipzig): Das Ergebnis spiegelt nicht das Spiel wider. Wir haben insgesamt ein gutes Spiel gemacht. Im zweiten Durchgang haben wir riskanter gespielt, aber trotzdem gut verteidigt. Bis zum letzten Drittel hatten wir 50 bis 60 Situationen gehabt, aber zu viele Situationen blieben ungenutzt. Eintracht hatte nicht so einen guten Zugriff. Am Ende müssen wir vier oder fünf Tore machen, erzielen aber nur eins. Frankfurt hatte eine Topsituation, da waren die Räume auf einmal groß, da sind wir nicht reingerückt und dann haben sie das Tor gemacht.