Enttäuschte Gesichter nach Schlusspfiff bei der Eintracht

Im Achtelfinale der Europa League hat die Eintracht gegen Basel eine deutliche Heimniederlage kassiert. So genau weiß allerdings niemand, was das Ergebnis in Zeiten von Corona wert sein wird. Die Stimmen zum Spiel.

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Eintracht Frankfurt hat das Achtelfinal-Hinspiel in der Europa League gegen den FC Basel mit 0:3 (0:1) verloren. Die Tore für die Schweizer Gäste erzielten Samuele Campo (27. Minute), Kevin Bua (73.) und Fabian Frei (85.).

Adi Hütter: Das Ergebnis war erschreckend, weil wir nie damit gerechnet haben, dass wir daheim gegen Basel mit 0:3 verlieren können. Es macht uns alle sehr traurig, dass wir nach so einem langen Weg durch die Europa League so ein Spiel vor leeren Rängen austragen mussten. Auch wenn wir 3:0 gewonnen hätten, macht Fußball unter diesen Bedingungen keinen Spaß.

Djibril Sow: "Uns hat heute einiges gefehlt, auch die Zuschauer. Das hat man gespürt. Den Virus und das was man immer wieder darüber liest, das kann man nicht so abschütteln, aber das darf keine Ausrede sein. Für Sonntag müssen wir unseren Wettkampfmodus wieder finden. Sonst wird es gegen eine starke Gladbacher Mannschaft sehr sehr schwer."

Sebastian Rode (bei DAZN): Wir dürfen nicht so verlieren. Eigentlich haben wir gar nicht so schlecht gespielt, aber wir haben bei den Kontertoren extrem schlecht verteidigt. Wir haben es vorne nicht geschafft, in den entscheidenden Räumen die Bälle zu halten. Man versucht, sich auf den Fußball zu konzentrieren, aber jede Stunde kann sich was ändern. Es gibt keine Planungssicherheit, das muss sich jetzt bald ändern.

Bruno Hübner: "Wir haben zwar ordentlich gespielt - letztlich hat uns aber die Durchschlagskraft gefehlt. Wir haben viele schlechte Entscheidungen getroffen. Wir sind sehr enttäuscht. Es wird unheimlich schwer im Rückspiel, das ist klar. Für unser Spiel am Sonntag hat uns das heute geholfen, um die richtige Einstellung zu finden und mit dieser seltsamen Atmosphäre klar zu kommen."

Marcel Koller (Trainer FC Basel, bei DAZN): Wir haben in der ersten Halbzeit wenig zugelassen. Frankfurt hat nach der Pause mehr Druck entwickelt und hatte die eine oder andere Möglichkeit. Jetzt aktuell freuen wir uns, was als nächstes kommt, wissen wir nicht. Wenn man 3:0 gewonnen hat, würde man natürlich gerne auch das Rückspiel spielen.