Dominik Kohr

Die Spieler von Eintracht Frankfurt zeigen sich nach der Niederlage in Augsburg selbstkritisch und geloben Besserung. Bereits kurz nach Abpfiff rückt das Highlight gegen den FC Arsenal in den Fokus. Die Stimmen im Überblick.

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Eintracht-PK nach Augsburg
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Eintracht Frankfurt verliert mit 1:2 beim FC Augsburg und rutscht auf Platz acht der Bundesliga-Tabelle ab. Marco Richter (36.) und Florian Niederlechner (43.) treffen für die Gastgeber, Goncalo Paciencia verkürzt zwischenzeitlich (73.).

Timothy Chandler

Timothy Chandler: Es war schön, nach so langer Zeit wieder in der Startelf zu stehen. Da war schon ein Kribbeln dabei, ich habe mich riesig gefreut. Ich hätte natürlich lieber gewonnen, aber das hat nicht funktioniert. Die ersten Minuten haben wir verschlafen, dann kommen wir besser rein. Wenn wir da ein Tor machen, geht das anders aus. Am Ende hätten wir einen Punkt verdient, wir aber es aber nicht gut zu Ende gespielt. Wir reden darüber, dass wir nicht nur die schönen Spiele wie am Donnerstag gegen Arsenal ernstnehmen. Wir müssen jetzt das Spiel analysieren und es dann in der Europa League besser machen.

Dominik Kohr: Die erste Halbzeit haben wir komplett verschlafen. In der zweiten Halbzeit waren wir engagierter, aber das hat gegen diesen Gegner nicht gereicht. Wenn der Trainer mich braucht, dann gebe ich immer mein Bestes. Ich habe versucht Gas zu geben, aber es war ein schwieriges Spiel. Wir haben am Donnerstag das nächste Highlight gegen Arsenal, da müssen wir mutig spielen und es vor allem vorne besser machen.

Adi Hütter: Wir haben die erste Halbzeit verschlafen. Wir waren unachtsam, sind in unglaublich viele Konter gelaufen und standen oft in Unterzahl im eigenen Strafraum. Das geht einfach nicht. In der zweiten Halbzeit haben wir dann ein ordentliches Spiel gemacht, wurden aber nicht belohnt. Die Augsburger waren sehr massiv, es war nicht leicht, da durchzukommen. Letztlich sind wir aber selbst schuld. Für Hinteregger war es sicher nicht ganz leicht heute. Wir sollten diese Geschichten aber jetzt mal beiseitelassen. Wir müssen jetzt aus den Fehlern lernen, dann kommt Arsenal. Die Eintracht in der Europa League ist ja immer eine eigene Geschichte.

Eintracht Augsburg

Marco Richter (FC Augsburg): Wenn es nach Toren geht, heißt mein Lieblingsgegner Eintracht Frankfurt. Wir haben uns heute zusammengerauft und auf die einfachen Sachen beschränkt. Jeder hat Gas gegeben, jeder weiß, worum es geht. Wir haben unsere Chancen genutzt und es dann hinten raus clever gelöst.

Florian Niederlechner (FC Augsburg): So ein schönes Tor habe ich das letzte Mal in der Jugend geschossen. Es war ein unglaublich wichtiger Treffer für das Team. Das hat uns befreit, man sieht, dass hier etwas zusammenwächst. In der zweiten Halbzeit hat die Eintracht großen Druck ausgeübt, aber wir haben richtig gut dagegengehalten. Die ganz großen Chancen blieben aus und deshalb sind wir verdienter Sieger.

Martin Schmidt (Trainer FC Augsburg): Wir waren mit der Leistung zufrieden und haben am Ende die Führung 'heruntergebetet', wie wir in der Schweiz sagen. Das gehört dazu, das Selbstvertrauen war über 90 Minuten noch nicht so da. Das kommt aber peu a peu. In der 1. Halbzeit hat der Matchplan im Angriff gut funktioniert und im zweiten Durchgang haben wir gut verteidigt. Ich habe der Mannschaft in der Pause gesagt, dass sie kämpfen, fighten und gierig sein muss. Vier Punkte aus vier Spielen sind ein einigermaßen guter Start. Wir haben die letzten zwei Heimspiele nicht verloren. Jetzt müssen wir positiv denken und mit dem wachsenden Selbstvertrauen werden wir solide punkten.

Sendung: hr-fernsehen, heimspiel! am Samstag, 14.09.19, 17.15 Uhr