Eintracht Frankfurt Union Berlin

Eintracht Frankfurt verliert bei Union Berlin und kann die Europapokal-Plätze wohl abhaken. Nach der Partie herrscht Realismus, eine Schiedsrichter-Entscheidung sorgt zudem für Unverständnis. Die Stimmen zum Spiel.

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Die Eintracht-PK nach dem Spiel bei Union Berlin

Oliver Glasner
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Eintracht Frankfurt tritt in der Bundesliga weiter auf der Stelle. Die Hessen verloren am Ostersonntag beim Tabellen-Konkurrenten Union Berlin mit 0:2 (0:2) und haben langsam nur noch theoretische Chancen auf einen Europapokal-Platz in der Tabelle. Die Tore für die Eisernen erzielten Taiwo Awoniyi (17.) und Grischa Prömel (21.).

Christopher Lenz: "Die erste halbe Stunde hat uns Union vorgeführt. Da haben wir nichts von dem gezeigt, was wir zeigen wollten. Da war alles sehr statisch. Danach haben wir probiert, eine Schippe draufzulegen. Union hat aber verdient gewonnen. Es war auf jeden Fall schwer. Das Barcelona-Spiel war eine Ausnahme, Bundesliga ist der Alltag. Wir haben vorher gesagt, wir wollen eigentlich keine Ausreden. Wir geben jetzt bis zum Ende alles und haben ja auch noch Spiele gegen direkte Konkurrenten."

Oliver Glasner: "Ab dem ersten Gegentreffer, dem meiner Meinung nach ein nicht gepfiffenes Foul vorausging, waren wir nicht mehr so frisch. Ich rechne den Jungs aber hoch an, dass sie alles probiert haben. Wir müssen die Niederlage akzeptieren, auch wenn es weh tut. Aber wenn Union daheim in Führung geht, dann ist es schwierig. Sie verteidigen sehr kompakt. Du brauchst jedes Mal in der Bundesliga für den Sieg eine Topleistung. Dazu waren wir diesmal nicht in der Lage."

Jens Grahl: "Wir sind schwer ins Spiel gekommen. Die erste halbe Stunde hat uns den Stecker gezogen. Wir haben alles gegeben, das hat leider nicht gereicht. Für mich war es vor dem 0:1 ein klares Foul. Wir haben da auch alle ein wenig abgeschaltet. Mir ist es unverständlich, warum er das nicht pfeift. Das Spiel gegen Barca war natürlich atemberaubend. Solange Europa in der Bundesliga noch möglich ist, glauben wir noch daran."

Urs Fischer (Trainer Union Berlin): "Das war für Frankfurt nicht einfach nach dem Erlebnis in Barcelona. Das hatte aber auch mit meiner Mannschaft zu tun. Die erste Halbzeit war top von uns. Wir haben die Eintracht in jeder Aktion gestresst. Der einzige Punkt, der nicht gestimmt hat, war das Resultat. In der zweiten Halbzeit waren wir zu passiv. Das hat mir nicht gefallen und das werden wir ansprechen."