Gelson Fernandes sieht die Ampelkarte.
Gelson Fernandes sieht die Ampelkarte. Bild © picture-alliance/dpa

Die Eintracht verliert das Heimspiel gegen den FC Augsburg, hadert mit dem Schiedsrichter und blickt dem kommenden Donnerstag dennoch optimistisch entgegen. Die Stimmen zum Spiel.

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zum Video Pressekonferenz nach der Eintracht-Niederlage gegen Augsburg

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Eintracht Frankfurt hat nach dem 2:4 in Lissabon die nächste Pflichtspielpleite im Bundesliga-Heimspiel gegen den FC Augsburg kassiert: Die Hessen unterlagen zum Abschluss des 29. Spieltags mit 1:3 (1:2).

Adi Hütter: Es war eine unnötige Niederlage, weil wir es versäumt haben, nach dem 1:0 nachzulegen. Das 1:1 hat das Spiel dann auf den Kopf gedreht. Der Tausend-Gulden-Schuss von Richter hat uns sehr weh getan. Nachdem wir in Lissabon fast 70 Minuten in Unterzahl gespielt haben, war es heute wieder fast eine komplette Halbzeit. Das ist einfach zu viel des Guten.

Wir hatten Anfang der zweiten Halbzeit eine Phase mit vielen Fehlpässen und leichten Ballverlusten, aber ab der 70 Minute hat man wieder gemerkt, dass wir auch in Unterzahl das Ausgleichstor erzielen wollten. Die Mannschaft hat wieder Mentalität, Wille und Leidenschaft gezeigt. Bei Martin Hinteregger kann ich noch nicht sagen, ob es bis Donnerstag reicht. Der Oberschenkel hat hinten zugemacht. Ich hoffe, dass es nur eine Verhärtung ist, damit Martin am Donnerstag wieder spielen kann.

Sebastian Rode: Wir haben heute ordentlich angefangen, dann aber auch nachgelassen. Wir haben viele 50/50-Duelle unglücklich verloren, die zweiten Bälle verloren, dann läuft man hinterher. 45 Minuten in Unterzahl zu spielen, fordert viel Kraft und dann verliert man so ein Spiel. Augsburg ist eine physisch starke Mannschaft, die mit dem neuen Trainer einen neuen Impuls hatte. Wir müssen das Spiel jetzt schnell aus dem Kopf bekommen. Aber wir haben schon viele Spiele in der Rückrunde erfolgreich bestritten und blicken dem Donnerstag optimistisch entgegen.

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Sebastian Rode

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Rode: "Heute hat vieles nicht gepasst"

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Almamy Touré: Wir sind sehr enttäuscht vom Ergebnis. Wir wollten dieses Spiel unbedingt gewinnen, um ganz oben dranzubleiben. Es liegen noch weitere Spiele vor uns, und die müssen wir erfolgreich bestreiten. Wir werden uns neu aufstellen und noch härter arbeiten.

Fredi Bobic (bei Sky): Die Gelb-Rote Karte hat mich geärgert, weil sie ein Witz ist. Es wird zu schnell gepfiffen in der Bundesliga. Ich find’s schade, weil international ist das Spiel ganz anders. Der Schiedsrichter hatte keine Linie, nicht ansatzweise. Er war einfach schlecht heute, aber das ist nicht schlimm, weil meine Spieler auch nicht alle auf der Höhe waren. Der Schiedsrichter kann auch mal einen schlechten Tag haben.  

Makoto Hasebe: Die Niederlage heute war sehr bitter. Wir haben zu einfache Gegentore bekommen, da waren wir zu passiv. Wir haben zwei Spiele lange Zeit in Unterzahl gespielt, das hat natürlich Kraft gekostet. Aber wir müssen trotzdem positiv bleiben. Wir haben am Donnerstag ein ganz wichtiges Spiel zu Hause, deswegen müssen wir diese drei Tage jetzt nutzen und uns gut erholen, damit wir bereit sind.

Martin Schmidt: Mir fehlen die Worte über die Leistung des Teams. Die Mannschaft ist mental gut drauf und wollte umsetzen, was wir besprochen haben. Marco Richter hat zuletzt gute Spiele gezeigt und hat sich auch im Training gezeigt. Glückwunsch an den jungen Kerl. Ich habe eine funktionierende Mannschaft übernommen. Manuel Baum hat mir eine Top-Mannschaft übergeben.

Marco Richter: Ich habe extrem lange auf ein Tor gewartet, dass es jetzt doppelt geklappt hat, freut mich sehr. Die Gelb-Rote Karte hat uns in die Karten gespielt. Wir haben extrem Gas gegeben, waren extrem aggressiv. Schlussendlich haben wir uns den Sieg verdient.