Eintracht-Trainer Adi Hütter war nach der 0:4-Niederlage sauer.

Fehlerbehaftet, mutlos und ohne Offensivgeist: Die Gründe für die klare Niederlage in Dortmund haben die Spieler von Eintracht Frankfurt schnell ausgemacht. Die Stimmen zum Spiel.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Rode: "Hinten haben wir uns selbst geschlagen"

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Die erste Niederlage 2020 war deutlich: Eintracht Frankfurt unterlag mit 0:4 (0:1) bei Borussia Dortmund. Lukasz Piszczek (33.), Jadon Sancho (50.), Erling Haaland (54.) und Raphael Guerreiro (74.) sorgten für den klaren Sieg des Vizemeisters.

Sebastian Rode: "Wir haben uns in der zweiten Halbzeit selbst geschlagen. Die Mannschaft hatte zu viele einfache Ballverluste. Das ist gegen den BVB mit den schnellen Spielern tödlich. Wir hatten keinen Torschuss. So kannst du in Dortmund nicht bestehen. Wir müssen das Spiel jetzt abhaken. Am Donnerstag geht es weiter."

Adi Hütter (Trainer Eintracht Frankfurt): "Man muss klar sagen, dass die bessere Mannschaft gewonnen hat. Das war ein Klassenunterschied, wir haben nicht unser Leistungsniveau erreicht. Vielleicht hatte meine Mannschaft zu großen Respekt. Wir haben nicht das auf den Platz gebracht, was wir spielen wollten und können. Es ist gegen den BVB aber auch nicht einfach. Wenn man dann zum falschen Zeitpunkt die Gegentore kassiert, wird es schwierig, Punkte zu holen. Sie hatten uns klar im Griff."

Martin Hinteregger: "Die erste Halbzeit war noch okay, da haben wir kaum Torchancen zugelassen. Aber nach vorne war es von uns insgesamt viel zu wenig. Wir haben viel zu oft nach hinten gespielt und waren nicht mutig genug. Durch Leichtsinnsfehler haben wir uns dann um die Punkte gebracht. Wir müssen das jetzt bis Donnerstag abhaken - was sollen wir auch sonst machen?"

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Hinteregger: "In Dortmund kann man verlieren"

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Timothy Chandler (bei DAZN): "Der BVB war in der ersten Halbzeit nicht viel besser, aber wir waren viel zu mutlos mit dem Ball und haben oft die bessere Option verpasst. So geht man dann in Dortmund unter. Durch die Einwechslung von Bas Dost wollten wir die Bälle vorne besser halten und in die Tiefe spielen. Nach dem 0:2 war es dann aber schwer zurückzukommen. Das müssen wir beim nächsten Spiel besser machen."

Lucien Favre (Trainer Borussia Dortmund): "Mit dem 4:0 sind wir zufrieden. Die Eintracht hat das in der Rückrunde bislang sehr gut gemacht. Sie haben zweimal gegen Leipzig und in Hoffenheim gewonnen. Aber meine Mannschaft konnte nach der Niederlage in Leverkusen eine Reaktion zeigen."

Roman Bürki (Torwart Borussia Dortmund): "Wir sind letzte Woche in der Kabine laut geworden. Diesmal haben wir über 90 Minuten konzentriert gespielt. Die Mannschaft hat nichts anbrennen lassen. Die Eintracht hatte nur einen Torschuss und der kam nicht auf das Tor. Das muss unser Anspruch sein. Es war ein super Spiel der Mannschaft."

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