Endlich mal wieder gewinnen - das war der Plan der Frankfurter Eintracht in Wolfsburg. Doch statt des obligatorischen Remis stand am Ende eine Niederlage, die für reichlich Frust sorgte. Die Stimmen zum Spiel.

Nach fünf Unentschieden in Folge hatten sich die Fans der Frankfurter Eintracht endlich einen Sieg gewünscht, sie bekamen eine 1:2-Niederlage in Wolfsburg. Dabei hatte Bas Dost das Team von Trainer Adi Hütter per Elfmeter in Führung gebracht (63. Minute). Doch Wout Weghorst drehte die Partie mit einem Doppelpack (76./88.).

Adi Hütter: Es ist sehr ärgerlich. Ich bin auch wirklich sauer, dass wir hier nicht mindestens ein Remis geholt haben. Wir hätten hier sogar gewinnen können. Wir sind sehr enttäuscht über das Ergebnis, das mir überhaupt nicht schmeckt. Dass wir insgesamt nicht happy sind, ist auch klar. Wir bringen es momentan im Spiel nicht so rüber, wie wir unter der Woche im Training agieren. Die Mannschaft weiß selbst, dass sie heute eine große Möglichkeit ausgelassen hat, einen Sieg einzufahren.

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Djibril Sow: Ehrlich gesagt ist das Gefühl jetzt wieder ein bisschen scheiße. Wir sind wirklich sehr enttäuscht. Wir wollten unbedingt gewinnen, weil wir so oft nah dran waren und das Ding dann doch nicht nach Hause bringen konnten. Wir waren wieder in Führung und verlieren das Spiel noch. Das ist sehr, sehr bitter. Wir haben am Dienstag die nächste Chance, aber die Fehler, die wir gemacht haben, müssen wir für das Spiel gegen Gladbach abstellen.

Erik Durm: Wir sind sehr enttäuscht, das ist sehr bitter. Wir werden das analysieren und auch schlecht drauf sein, das ist klar. Aber dann muss der Fokus auf Dienstag gehen, dann geht es wieder gegen eine Spitzenmannschaft. Wir waren auf Augenhöhe und das sollte uns Zuversicht geben.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Eintracht kassiert in Wolfsburg zweite Saisonniederlage

Wout Weghorst VfL Wolfsburg Eintracht Frankfurt
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Martin Hinteregger (im DAZN-Interview): Ich bin richtig sauer. Wir haben uns dumm angestellt und schenken ihnen zwei Tore. Es tut weh, wenn du zwei unnötige Fehler machst. Normalerweise müssen wir mit 1:0 vom Platz gehen.

Bruno Hübner: Das war eine völlig unnötige Niederlage. Die erste Halbzeit war ausgeglichen und bis zum Ausgleich waren wir die bessere Mannschaft. Wir kriegen aus dem Nichts das 1:1 und das ist total ärgerlich. Aber wir müssen nach vorne schauen, denn mit Gladbach kommt ein guter Gegner, nichtsdestotrotz müssen wir das Spiel zu Hause gewinnen.

Oliver Glasner (Trainer VfL Wolfsburg): Es war ein sehr anstrengendes Spiel. Frankfurt ist physisch sehr präsent. Wir freuen uns sehr über den Sieg. Unsere Serie ist das Resultat der Arbeit unter der Woche. Die Mannschaft hat über die vergangenen Spiele Selbstvertrauen getankt. Ich denke, wir sind über die 90 Minuten der verdiente Sieger.