Sebastian Rode (Mitte) war nach der Niederlage unzufrieden.

Eintracht Frankfurt konnte den Positivlauf nicht fortsetzen und verlor gegen den FSV Mainz 05. Alle Beteiligten waren sich nach schwachen 90 Minuten einig: Verdient! Die Stimmen zum Spiel.

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Eintracht PK nach Mainz
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Eintracht Frankfurt hat einen Schritt nach vorne verpasst und unterlag dem FSV Mainz 05 mit 0:2. Moussa Niakhaté (43.) und Pierre Kunde (77.) ließen die Gäste jubeln.

Sebastian Rode: Wir können mit diesem Auftritt gar nicht zufrieden sein. Mainz hat sehr gut gestanden, gute Konter gespielt und war physisch stark. Wir wollten es spielerisch lösen, haben es vorne aber zu schlecht gemacht. Wenn wir nicht an die Leistungsgrenze kommen, dann wird es schwer, ein Spiel zu gewinnen. Diese Inkonstanz zieht sich schon durch die ganze Saison. Wir haben zu viele Höhen und Tiefen.

Bruno Hübner (Sportdirektor Eintracht Frankfurt): Das war eine verdiente Niederlage. Mainz war spritziger, griffiger und man hat gemerkt, dass wir am Mittwoch ein schweres Spiel in Bremen hatten. Dadurch hat uns die Substanz gefehlt. Mainz hat es aber gut gemacht, sie standen sehr kompakt, haben uns das Spiel überlassen und wir hatten keine guten Spielideen. Wir müssen im Endspurt definitiv noch punkten. Sieben Punkte Vorsprung sind zwar relativ viel, doch am Ende kommen Ergebnisse raus, mit denen man zuvor nicht rechnet. Wir dürfen nicht auf andere gucken, sondern müssen unsere Punkte sammeln.

Adi Hütter (Trainer Eintracht Frankfurt): Ich ärgere mich über das Spiel und das Ergebnis. Damit sind wir überhaupt nicht zufrieden. Ich nehme das Team nach vier Spielen in zwölf Tagen zwar etwas in Schutz, dennoch war unsere Leistung sehr überschaubar und Mainz der verdiente Sieger. Ich sehe aber keinen Zusammenhang darin, dass wir ohne Zuschauer einen Heimfluch haben. Wir haben noch einige Spiele hier und ich bin optimistisch, dass wir noch Punkte holen in diesem Stadion.

Achim Beierlorzer (Trainer FSV Mainz 05): Meine Mannschaft ist das intensive Spiel mitgegangen. Wir haben die Eintracht nicht atmen lassen. Das war unser Ziel, wir haben sie mit drei schnellen Spitzen angelaufen. Durch einen Standard gehen wir dann verdient in Führung, wir hatten davor schon zwei Riesenchancen. In der zweiten Halbzeit hat die Mannschaft das Spiel seriös und mit Mentalität zu Ende gespielt.

Danny Latza (FSV Mainz 05): In der Kabine war Feuer, das hat sich auf jeden übertragen. Das haben wir auch auf dem Platz gezeigt und verdient gewonnen. Ich hätte bei dem Derby gerne vor Fans gespielt, das wäre eine hitzige Atmosphäre gewesen. Wir haben das Spiel aber so angenommen und uns selbst gepusht.