Kevin Trapp
Enttäuscht: Eintracht-Keeper Kevin Trapp nach dem Spiel in Dortmund Bild © Imago

Nach der Niederlage bei Borussia Dortmund fragen sich Spieler und Verantwortliche der Frankfurter Eintracht, wie der BVB überhaupt drei Tore erzielen konnte. Die Stimmen zum Spiel.

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Eintracht PK nach Dortmund

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Eintracht Frankfurt hat im dritten Saisonspiel der Fußball-Bundesliga die zweite Niederlage kassiert. Beim 1:3 (0:1) in Dortmund traf am Freitagabend nur Sébastien Haller für die Hessen.

Kevin Trapp (Eintracht-Keeper): "Wir haben gegen den BVB gespielt, das ist eine qualitativ super Mannschaft. Trotz allem haben wir wenig zugelassen. Die Borussia hat drei Mal auf das Tor geschossen und drei Tore erzielt – das darf eigentlich nicht passieren. Wir haben aber gut gestanden und nach den Einwechslungen Druck gemacht. Dann schießen wir das 1:1 und bekommen kurz danach das 1:2 – das war ein Nackenschlag. Wir haben von drei Spielen zwei verloren. Trotzdem dürfen wir jetzt nicht alles schlecht reden und müssen die Dinge, die gut waren, in die schwierigen Wochen mitnehmen."

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Adi Hütter (Eintracht-Trainer): "Die Borussia hat aus wenigen Torchancen viel herausgeholt. Ich hatte nach dem Ausgleich ein gutes Gefühl, dass wir hier gewinnen können. Aber Dortmund hat dann einen Konter unglaublich gut gespielt und das 2:1 gemacht. Das letzte Tor war ein abgefälschter Schuss nach einer Standardsituation. Dortmund war feldüberlegen, optisch besser, aber die Mannschaft hat gut gefightet und taktisch diszipliniert gespielt und eine Phase gehabt, in der ich dachte, dass wir den Gegner im Griff haben. Es ist eine ärgerliche Niederlage, aber ich habe viele positive Dinge gesehen."

Eintracht-Sportdirektor Bruno Hübner sucht nach einer Erklärung für die Niederlage in Dortmund.
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Bruno Hübner (Eintracht-Sportdirektor): "Wir haben ein gutes Spiel gemacht und nach dem Spiel weißt du gar nicht, warum du verloren hast. Heute war jeder Schuss der Borussia ein Treffer. Vielleicht war die Euphorie nach dem Ausgleichstor zu groß, da hätten wir vielleicht stabiler stehen müssen. In der Euphorie geschuldet waren wir sehr offensiv und haben im Konter das 1:2 kassiert. Das ist total ärgerlich. Wir haben uns insgesamt aber stabilisiert. Wenn man sieht, wie viele Verletzte wir haben – da hätten viele andere Mannschaften Probleme gehabt. Die, die auf dem Platz standen, haben das richtig gut gemacht."

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Marius Wolf (früher Eintracht-, heute BVB-Profi): "Der Kontakt nach Frankfurt ist noch sehr gut. Für mich persönlich freut es mich, dass ich mein erstes Tor zu Hause im eigenen Stadion erzielen konnte. Es ist bitter, dass es gegen die Eintracht passiert ist, aber das ist Fußball, das lässt sich nicht vermeiden. Man gibt alles auf dem Platz und will Tore schießen. Ob es gegen den Ex-Verein ist oder andere, ist dann nicht so wichtig."

Lucien Favre
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Lucien Favre (BVB-Trainer): "Meine Mannschaft hat Geduld gebraucht. Die erste Halbzeit war in Ordnung, da hatten wir mehr Spielanteile, aber wir hätten noch mehr ins Risiko gehen müssen. Trotzdem war die Führung verdient. In der zweiten Halbzeit haben wir die Kontrolle zwischenzeitlich verloren und hatten etwas Angst. Das 1:1 war ein großer Fehler von uns, da müssen wir auch unter Druck besser stehen. Aber am Ende haben wir gewonnen."