Timothy Chandler im Spiel gegen Union Berlin

Bei der Eintracht herrscht nach der Niederlage gegen Aufsteiger Union Berlin Ernüchterung, der Blick geht allerdings auch schon in Richtung Salzburg. Die Stimmen zum Spiel.

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zum Video Pressekonferenz nach der Eintracht-Niederlage gegen Union Berlin

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Eintracht Frankfurt hat das Montagsspiel in der Fußball-Bundesliga gegen Union Berlin mit 1:2 (0:0) verloren. Die Gäste trafen durch Sebastian Andersson in der 49. Minute sowie ein Eigentor von Evan N’Dicka (67.), André Silva erzielte das Anschlusstor der Frankfurter (79.).

Makoto Hasebe: Das ist eine unnötige Niederlage. Zwei Gegentore, die im Prinzip zwei Eigentore waren. Die Emotionen haben gefehlt. Wir spielen nicht konstant. Ein Spiel überragend, dann wieder eins wie heute. Wenn man alle drei Tage spielt, dann ist es nicht leicht. Wir rotieren zwar, aber wir haben genügend Qualität. In Salzburg wird es ein ganz anderes Spiel. Das ist noch nicht entschieden, wir sind noch nicht durch. 

Kevin Trapp: Ich weiß nicht, warum die Körperspannung gefehlt hat. Das nur auf die fehlenden Zuschauer zu reduzieren, wäre zu einfach. Man kann die Fans natürlich auch verstehen. Es darf keine Ausrede für das Spiel sein. Wenn ich beim 0:2 nicht hingehe, dann steht der Spieler dahinter und schiebt ihn rein.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Trapp: "Weiß nicht, warum die Körperspannung gefehlt hat"

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Timothy Chandler: In der zweiten Halbzeit haben wir zwar besser gespielt, aber der richtige Kampf, die richtigen Emotionen haben heute gefehlt. Wir sind nicht richtig ins Spiel gekommen und haben viel zu wenig gemacht. Wir wollten aggressiv ins Spiel gehen, und bis zum Sechzehner haben wir auch ganz okay gespielt. Sonst haben wir es nach vorne aber nicht wirklich gut gemacht. Zurzeit funktioniert es manchmal - und manchmal nicht. Gegen Salzburg haben wir einen großen Vorsprung, aber im Fußball geht alles ganz schnell. 

André Silva: Donnerstag hatten wir ein großartiges Spiel, aber das Spiel heute hat uns gezeigt, dass wir die ganze Zeit vorsichtig sein müssen. Für die Fans ist das (der Stimmungsboykott, die Redaktion) sehr wichtig, und ich weiß, was ihre Meinung ist. Aber wir müssen trotzdem spielen. 

Adi Hütter: Es ist eine sehr bittere Niederlage, die mich sehr stört. Wir waren in der ersten Halbzeit nicht gut, dann schießen wir uns zwei Bälle quasi selber rein.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Hütter: "Eine sehr unnötige Niederlage"

Eintracht-Trainer Adi Hütter war nach der 0:4-Niederlage sauer.
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Urs Fischer (Trainer Union Berlin): Wir haben sehr viel aufgewendet und waren in den richtigen Momenten da. Bis zum 1:0 war es ein ausgeglichenes Spiel. Es war wichtig, dass wir dann auch noch nachlegen konnten. Wir haben versucht, Frankfurt zu stressen und dann brauchst du auch das Wettkampfglück. Nach dem 1:2 haben wir mit allem verteidigt, was zur Verfügung war.