Imago Jovic
Ein vermeintliches Foul an Luka Jovic in der Schlussphase erhitzte die Gemüter. Bild © Imago

Nach der Niederlage bei Hertha BSC hadern Spieler und Trainer der Frankfurter Eintracht mit verpassten Torchancen und strittigen Schiedsrichterentscheidungen. Die Stimmen zum Spiel.

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Stand Eintracht PK

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zum Video Die Pressekonferenz nach der Eintracht-Pleite in Berlin

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Die Frankfurter Eintracht hat am Samstagabend in Berlin die zweite Niederlage in Folge kassiert. Beim 0:1 sorgte Marko Grujic für die Entscheidung (40. Minute). Für Diskussionen sorgte ein vermeintliches Foulspiel der Liverpool-Leihgabe an Luka Jovic in der 87. Minute.  

Stand da Costa
Danny da Costa Bild © hr

Danny da Costa: Das war ein Elfer. Ich weiß nicht, was er noch machen muss, damit es gepfiffen wird. Muss er ihm vielleicht Huckepack hinten drauf springen? Ich weiß es nicht. Das ist natürlich bitter. Aber im Spiel haben wir selbst viel zu viele Fehler gemacht. Dadurch haben wir nie so richtig den Zugriff auf das Spiel bekommen. Schon in der vergangenen Woche war zu sehen, dass uns die Kompaktheit gefehlt hat, die uns vorher ausgezeichnet hat. Da müssen wir ansetzen, damit wir das in den nächsten Spielen schleunigst wieder in die andere Richtung biegen. Es sind nicht viele Dinge, die wir großartig falsch machen. (Quelle: Sky)

Adi Hütter (Trainer Eintracht Frankfurt): Für mich ist es eine unnötige Niederlage. Wir haben einiges investiert. Wir wurden, was die Schiedsrichterleistung angeht, benachteiligt. Ich habe kein Verständnis für die Entscheidung bei Luka Jovic in der 87. Minute. Ich bin niemand, der sich hinstellt und über Schiedsrichter beschwert. Aber das sind Situationen, die Spiele entscheiden. Wir haben heute das erste Mal kein Tor erzielt. Das ist auch neu für uns. Aber die Möglichkeiten waren da. Ich habe eine Mannschaft gesehen, die bis zum Schluss alles probiert hat. Uns tun diese beiden Niederlagen sehr weh. Wir müssen immer von der ersten bis zur letzten Minute an unsere Leistungsgrenze gehen. Dann werden wir auch wieder Spiele gewinnen.

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Brinkmann im heimspiel!

Ansgar Brinkmann ist am Montagabend im heimspiel! des hr-fernsehens zu Gast. Der Ex-Eintracht-Profi spricht ab 23.15 Uhr über die Niederlage in Berlin und blickt auf das anstehende Europa-Pokal-Spiel in Rom.

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Imago Dardai
Pal Dardai Bild © Imago

Pal Dardai (Trainer Hertha BSC): Wir haben eine top erste Halbzeit gespielt. In der zweiten Halbzeit hatten wir so viele Kontermöglichkeiten, die wir nicht bis zum Ende gespielt haben. Der letzte Pass hat gefehlt. Da muss man dann am Ende natürlich zittern. Insgesamt ist es aber ein verdienter Sieg. Spielerisch war das kein Zufallsfußball, das hat gut ausgesehen. 

Jordan Torunarigha (Hertha BSC): Es war eine harte Aufgabe, aber wir haben sie sehr gut gelöst. Vor jedem Spiel gibt uns der Trainer einen Plan. Wenn wir den umsetzen, stehen wir kompakt und lassen wenige Räume oder Torchancen zu. Deswegen ist es sehr schwierig, uns zu knacken. Es war ein hart umkämpftes Spiel.