Kevin Trapp und David Abraham von Eintracht Frankfurt

Eintracht Frankfurt hadert nach der Niederlage gegen Borussia Mönchengladbach vor allem mit der Leistung in der Anfangsphase. Abstiegsangst hat trotz der prekären Tabellensituation aber niemand. Die Stimmen zum Spiel.

Eintracht Frankfurt beendet die Corona-Pause mit einer 1:3-Niederlage gegen Borussia Mönchengladbach. Nach zwei frühen Gegentreffern in der Anfangsphase kommt das Aufbäumen der Hessen zu spät, die Abstiegszone ist nur noch fünf Punkte entfernt.

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Kevin Trapp: Das war ein schlechter Start von uns. Wir haben die ersten zehn Minuten komplett verschlafen und lagen schnell mit 0:2 zurück. Danach haben wir dann gut gespielt und hatten viele Möglichkeiten. Die Bedingungen sind für alle gleich, wir müssen einfach konzentriert sein und die Spiele gewinnen. Wir sind jetzt in einer ähnlichen Situation wie nach der Hinrunde, die Tabelle ist sehr eng. Aber wir haben trotzdem Qualität. Jetzt gilt es, einen kühlen Kopf zu bewahren und die nötigen Punkte zu holen.

Martin Hinteregger

Martin Hinteregger: Bei meiner Rettungstat war viel Glück dabei. Unser Spiel war nach den frühen Gegentoren eigentlich ganz okay, die ersten Minuten haben wir aber verschlafen. Gladbach ist ein Topteam. Wenn du da mit 0:2 hinten liegst, wird es halt schwer. Atmosphärisch hat es sich angefühlt wie ein Trainingsspiel.

Adi Hütter: Wir müssen Gladbach zum verdienten Sieg gratulieren. Ich habe viele Sachen gesehen, die gut sind, aber gegen so eine Klasse-Mannschaft darfst du keine Fehler machen. In der Anfangsphase haben wir den Sieg verpasst. Nach zehn Tagen Mannschaftstraining und dem ersten Spiel muss man die Schlüsse draus ziehen. Es bringt nichts, jetzt draufzuhauen, das mache ich nicht. Das klären wir intern. Das Herz hat gestimmt, aber ein paar Situationen haben wir sehr unglücklich gelöst. Ich mache mir keine Sorgen, ich mache mir Gedanken.

Salzburg-Trainer Marco Rose

Marco Rose (Trainer Borussia Mönchengladbach): Uns kam der Blitzstart zugute. Das hilft dir auswärts, wenn die Atmosphäre so ist, um Ruhe ins Spiel zu bringen. Ein sehr verdienter Sieg, wir hätten noch das ein oder andere Tor mehr erzielen können. Wir sind mit drei Punkten gestartet in eine Phase, die für uns alle nicht einfach ist. Wir sind happy, dass es weitergeht, das wird uns Rückenwind geben.

Yann Sommer (Borussia Mönchengladbach): Ich hätte es lieber gehabt, die Heimkulisse hatte Frankfurt nach vorne gepusht. Aber die Bedingungen sind für alle gleich. Es spielt sich viel im Kopf ab in der ganzen Lage. Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft, wie wir heute aufgetreten sind. Jetzt machen wir weiter, es sind noch acht Spiele zu gehen, ich bin sehr gespannt.

Sendung: hr-fernsehen, heimspiel! Bundesliga, 17.05.20, 22.05 Uhr