Ante Rebic stand in der Kritik nach dem Auftritt gegen Straßburg.

Eine katastrophale erste Halbzeit gegen RC Straßburg sorgt für schlechte Laune bei Eintracht Frankfurt. Mut macht das andere Gesicht im zweiten Durchgang. Im Fokus der Kritik steht Offensivstar Ante Rebic. Die Stimmen zum Spiel.

Eintracht Frankfurt muss nach einer 0:1-Niederlage bei RC Straßburg um den Einzug in die Gruppenphase der Europa League zittern. Kevin Zohi (33.) erzielte bereits im ersten Durchgang den Treffer des Tages für die Gastgeber.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Hütter: "Habe zwei unterschiedliche Halbzeiten gesehen"

Die erste Halbzeit hat auch Eintracht-Trainer Adi Hütter nachdenklich zurückgelassen.
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Adi Hütter (Trainer Eintracht Frankfurt): "Ich habe zwei unterschiedliche Halbzeiten gesehen. In der ersten Halbzeit hat mir das Gesicht nicht gefallen. Wir hatten zu viele einfache Ballverluste, konnten die Bälle nicht festmachen und haben dem Gegner zu viele Räume gelassen. In der zweiten Halbzeit waren wir klar verbessert und hätten mit der Chance das Tor erzielen müssen. Das hat mir viel besser gefallen. Die Aufgabe im Rückspiel wird schwierig, aber wir werden alles versuchen, um in die Gruppenphase einzuziehen."

... über Ante Rebic: "Ante hat in der Pause um eine Auswechslung gebeten. Ich hätte ihn aber so oder so erlöst. Die Leistung war nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben. Wir werden uns zusammensetzen und Klartext mit ihm reden. Wenn es um die Playoffs geht, dann möchte ich sehen, dass man sich zerreißt. Das habe ich bei ihm nicht gesehen. Wenn er hierbleiben möchte, dann soll er das zeigen - und wenn nicht, dann müssen wir eine Lösung finden."

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Hütter: "Habe bei Ante nicht gesehen, dass er sich zerreißt"

Rebic und Hütter reden miteinander.
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Lucas Torró (Mittelfeldspieler Eintracht Frankfurt): "Das war schon ein Nackenschlag. Wir haben aber noch das Rückspiel. Das Ergebnis ist noch offen, wir können das noch umbiegen. In der ersten Halbzeit hätten wir mehr Intensität an den Tag legen müssen. In der zweiten Hälfte haben wir es besser gemacht. Wir müssen jetzt positiv bleiben und uns steigern und dazu beim Rückspiel eine andere Leistung abrufen."

Bruno Hübner: (Sportdirektor Eintracht Frankfurt): "Unser Problem in der ersten Halbzeit war, dass wir uns zu oft haben rauslocken lassen. Wir waren auch nicht so konzentriert. In der ersten Hälfte haben wir Racing in die Karten gespielt. Wir müssen jetzt aber auf die zweite Halbzeit aufbauen. Da haben wir ein richtig gutes Spiel gemacht. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir, wenn wir im Rückspiel wie in der zweiten Halbzeit spielen, in die Gruppenphase kommen."

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Hübner: "Fest davon überzeugt, dass wir in die Gruppenphase kommen"

Eintracht-Sportdirektor Bruno Hübner sucht nach einer Erklärung für die Niederlage in Dortmund.
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Kevin Trapp (Torhüter Eintracht Frankfurt bei RTL Nitro): "Dass der Schiedsrichter das Handspiel nicht gesehen hat, war fatal. Aber wir haben nicht wegen des Schiedsrichters verloren. Die erste Halbzeit war katastrophal. Da haben wir zu viele Räume gelassen, weil nicht alle mitgearbeitet haben. Wir können aber nur bestehen, wenn alle elf Spieler auf dem Platz Gas geben. Wenn wir in die Europa League wollen, dann müssen wir anders auftreten. Aber wir haben noch die Möglichkeit und müssen daran glauben. Das wir eine emotionale Partie und wir müssen an die zweite Halbzeit anknüpfen."

Fredi Bobic (Sportvorstand Eintracht Frankfurt bei RTL Nitro): "Die erste Halbzeit war träge. Die Mannschaft hatte zwar mehr Ballbesitz, aber wir haben es nicht geschafft, Tiefe in unser Spiel zu bekommen. Das war ein großes Problem. Straßburg hat gut gestanden und den Ball schnell gewonnen und schnell umgeschaltet. Wir waren nicht richtig im Spiel und hatten keine Handlungsschnelligkeit, da war Straßburg besser. In der Halbzeit haben wir etwas umgestellt und hatten mit Paciencia und Rode mehr Aggressivität und Präsenz. Nächste Woche wird es richtig spannend."