Der Torwart-Tausch ist fix: Markus Schubert schließt sich Eintracht Frankfurt an, Frederik Rönnow im Gegenzug dem FC Schalke 04. Beide erhalten einen Leihvertrag über ein Jahr.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Rönnow ab zu Schalke, Schubert ab zur Eintracht

Collage: Schubert und Rönnow
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Das muntere Torwart-wechsel-dich-Spiel ist abgeschlossen: Frederik Rönnow wechselt auf Leihbasis für ein Jahr von Eintracht Frankfurt zu Schalke 04, im Gegenzug kommt dafür Markus Schubert für eine Saison von den Königsblauen zu den Hessen. Schubert soll bei der Eintracht die neue Nummer zwei werden, Rönnow bei S04 die neue Nummer eins.

Rönnow, der in Frankfurt noch einen Vertrag bis zum Jahr 2022 besitzt, will in Gelsenkirchen endlich die dauerhafte Spielpraxis erhalten, die er bei der Eintracht hinter Stammtorwart Kevin Trapp nie erhielt. "Wir möchten ihm die Gelegenheit nicht verwehren, regelmäßig in der Bundesliga sein Können unter Beweis zu stellen", erklärte Sportvorstand Fredi Bobic nach dem Deal.

Auf der Torwartposition "sehr gut aufgestellt"

Damit dürften auch die andauernden Spekulationen über einen möglichen Abgang von Stammkeeper Trapp ein Ende finden. Der Nationaltorwart war den ganzen Sommer über immer wieder bei anderen Vereinen im Gespräch. "Wir sehen uns auf der Torwartposition in dieser Konstellation für die laufende Spielzeit sehr gut aufgestellt", urteilte Bobic über Schubert und nahm damit auch direkt Trapp mit ins Boot.

Der 28-jährige Rönnow war im Sommer 2018 vom dänischen Spitzenclub Bröndby IF gekommen. Nach anfänglichem Verletzungspech und der daraus entstanden Verpflichtung von Trapp hatte der Däne im Kampf um die Stammposition zwischen den Pfosten das Nachsehen und kam nur zu 21 Pflichtspieleinsätzen.

Sendung: hriNFO, 30.09.2020, 16.00 Uhr