Djibril Sow im Trikot der Eintracht

Eintracht Frankfurt schließt die erste Großbaustelle im Kader und verpflichtet Djibril Sow von den Young Boys Bern. Der 22-Jährige unterschreibt einen langfristigen Vertrag.

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Djibril Sow
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Eintracht Frankfurt hat den zweiten Neuzugang für die kommende Saison perfekt gemacht. Wie die Hessen am Donnerstag bestätigten, wechselt der zentrale Mittelfeldspieler Djibril Sow vom Schweizer Meister Young Boys Bern an den Main. Der 22-Jährige unterschreibt einen Vertrag bis Sommer 2024 und erhält die Rückennummer acht vom Neu-Madrilenen Luka Jovic.

"Djibril Sow ist ein Spieler, der zuletzt international die Aufmerksamkeit auf sich ziehen konnte. Er war durchaus begehrt und umso schöner ist es, dass er sich für Eintracht Frankfurt entschieden hat", sagte Sportvorstand Fredi Bobic.

Sow scheiterte an Hradecky

Sow ist ein klassischer Box-to-Box-Spieler, der sich vor allem durch seine Dynamik und sein Spielverständnis auszeichnet. Von 2016 bis 2018 stand er bereits bei Borussia Mönchengladbach unter Vertrag, sein erster Anlauf in der höchsten deutschen Spielklasse verlief allerdings eher glücklos.

Sow kam für die Borussia lediglich dreimal zum Einsatz, darunter auch im DFB-Pokal-Halbfinale 2017 gegen seinen zukünftigen Arbeitgeber aus Frankfurt. Sow scheiterte damals im Elfmeterschießen am damaligen Eintracht-Keeper Lukas Hradecky und ebnete mit seinem Fehlschuss der Eintracht den Weg ins Finale.

Leistungsträger und Nationalspieler

Zurück in Bern entwickelte sich Sow unter dem damaligen YB- und jetzigen Eintracht-Coach Adi Hütter zum Leistungsträger und Nationalspieler, den die Schweizer Presse bereits als "Überflieger" betitelte.

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Eine Einschätzung, der offensichtlich auch die Eintracht-Verantwortlichen folgen, die Sow Medienberichten zufolge zum Rekordtransfer machen. So spricht die Bild von neun Millionen Euro Ablöse für den 22-Jährigen, die sich durch erfolgsabhängige Bonuszahlungen auf bis zu zwölf Millionen Euro erhöhen könnten. Zudem erhalte YB Bern eine Weiterverkaufsbeteiligung von zehn Prozent. Offiziell wurde über die Ablösemodalitäten Stillschweigen vereinbart.

Sendung: hr-iNFO, 27.06.2019, 10.55 Uhr