Nach fünf Jahren verlässt Pokalheld Mijat Gacinovic Eintracht Frankfurt und wechselt innerhalb der Bundesliga zur TSG Hoffenheim. Im Gegenzug kommt Steven Zuber an den Main.

Audiobeitrag

Audio

Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Spielertausch: Gacinovic geht, Zuber kommt

Torró, Gacinovic und Touré
Ende des Audiobeitrags

Der Wechsel hatte sich in den vergangenen Tagen abgezeichnet, nicht jeder Fußballromantiker konnte gutheißen, was nun offiziell ist: Mijat Gacinovic verlässt Eintracht Frankfurt nach fünf Jahren und wechselt zum Ligarivalen TSG Hoffenheim. Im Gegenzug wechselt Außenbahnspieler Steven Zuber an den Main.

Gacinovic kam 2015 von Novi Sad zur Eintracht und wurde spätestens mit seinem Tor zum 3:1 im DFB-Pokalfinale 2018 zur Vereinslegende. Auch bei der erfolgreichen Relegation 2016 gegen Nürnberg glänzte der Serbe mit einem Tor und einer Vorlage.

Zuber übernimmt Gacinovics Nummer

Zwischen diesen Highlightspielen konnte Gacinovic jedoch zu selten überzeugen. In der vergangenen Saison war er kein Stammspieler mehr, auch seine Scorerwerte blieben für einen Offensivspieler zu oft unterdurchschnittlich. Entsprechend folgerichtig scheint ein Neustart Gacinovics in einer anderen Umgebung.

Seine Nummer 11 wird in der kommenden Saison Neuzugang Steven Zuber tragen, der einen Vertrag bis 2023 erhält. "Mit Steven Zuber verstärken wir uns gleich auf mehreren Positionen", so Sportvorstand Fredi Bobic. "Zum einen erweitert er unsere Möglichkeiten auf beiden Außenbahnen, zum anderen kann er auch in der Mittelfeldzentrale auflaufen." Für die TSG Hoffenheim und den VfB Stuttgart kommt der 28-jährige Zuber auf 109 Bundesligaspiele und 14 Tore.

"Wichtiger Baustein"

"Er kennt die Bundesliga, ist als Schweizer Nationalspieler auch international erfahren, torgefährlich und kann unseren Kader mit seinen Qualitäten zusätzlich bereichern", so Bobic weiter, der sich erfreut zeigte, "dem Kader schon früh einen wichtigen Baustein hinzufügen zukönnen."

Videobeitrag

Video

zum Video Das Pokalfinale - alle Tore

pokal
Ende des Videobeitrags