Fans von Eintracht Frankfurt

Die Frankfurter Eintracht trägt ihr Heimspiel im Europa-League-Achtelfinale gegen den FC Basel wohl letztmals für einen längeren Zeitraum vor Fans aus - Stand jetzt! Trainer Adi Hütter und Djibril Sow wollen die Atmosphäre genießen.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Eintracht Frankfurt: Gegen Basel mit Fans, gegen Gladbach ohne

Die leere Commerzbank Arena von Eintracht Frankfurt
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Angesichts des Coronavirus lässt sich auch im Fußball aktuell nur von Tag zu Tag planen. Eintracht Frankfurt will das Hinspiel im Europa-League-Achtelfinale gegen den FC Basel am Donnerstagabend (18.55 Uhr) trotz der derzeitig so unsicheren gesundheitlichen Lage vor eigenen Fans austragen. Die darauffolgende Bundesligapartie am Sonntag gegen Borussia Mönchengladbach wird bereits als Geisterspiel stattfinden. "Wir können davon ausgehen, dass es das letzte Spiel vor Zuschauern ist", sagte Trainer Adi Hütter.

Hütter und Sow wollen das Heimspiel genießen

Der Österreicher wolle diesen Moment vor euphorisiertem Anhang noch einmal "in vollen Zügen genießen, genießen, genießen". Es sei "immer etwas besonderes, vor eigenem Publikum zu spielen - vor allem bei Europacupspielen. Wir wissen, was danach auf uns zukommt." Djibril Sow empfand ähnlich: "Für uns Spieler ist es die Möglichkeit, noch einmal vor den Fans zu spielen. Wir sind alle bis in die Haarspitzen motiviert und werden alles geben."

So könnte Eintracht gegen Basel spielen

Aufstellung Eintracht gegen Basel

Für Hütter und den Mittelfeldspieler hat die Partie auch rein sportlich einen emotionalen Wert, durchbrachen sie doch mit Young Boys Bern im Mai 2018 die "achtjährige Herrschaft" von Basel in der Schweiz und holten den Meistertitel. "Basel ist eine sehr routinierte Mannschaft. Mit Torhüter Jonas Omlin haben sie einen sehr guter Torhüter mit starken Reaktionen", wusste der Trainer über den Gegner zu berichten. Der FCB wolle Ballbesitzfußball spielen und sei in der Defensivarbeit sehr diszipliniert.

Spielbetrieb in der Schweiz ausgesetzt

In welcher Form sich Basel befindet, ist seriös freilich kaum vorhersehbar. Das letzte Punktspiel fand am 23. Februar statt, der Spielbetrieb in der Schweiz wird seit Anfang März ausgesetzt. Die Eintracht hat vor allem das Bildmaterial aus dem Europa-League-Sechzehntelfinale gegen APOEL Nikosia (3:0/1:0) und den Liga-Partien gegen den FC Thun (0:1) und FC St. Gallen (1:2) gesichtet.

Sow warnte trotz der insgesamt schwächeren Phase (letztmals 2017 Meister) vor Basel: "Sie haben internationale Ausrufezeichen gesetzt. Basel hat in der Schweiz noch immer ein großes Standing, obwohl es in der Liga nicht so gut läuft."

Sow kann die Folgen der Spielpause nicht einschätzen

Welche Auswirkungen die Pause auf den Gegner hat, konnte der 23-Jährige aber nicht einschätzen: "Das ist vielleicht ein Vorteil für uns, den wir ausnutzen müssen. Ich weiß nicht, was die in den letzten drei Wochen gemacht haben. Aber ich denke nicht, dass sie im Urlaub waren."