Fans von Eintracht Frankfurt in der Europa League

Eintrittskarten, Flüge und Hotels für das Spiel beim FC Arsenal waren lange gebucht. Doch die UEFA macht den Eintracht-Fans jetzt endgültig einen Strich durch die Rechnung. Der Frankfurter Block in London bleibt leer.

Audiobeitrag

Audio

Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Eintracht nach Auschreitungen in Guimaraes beim FC Arsenal endgültig ohne Fans

Fans der Eintracht und von Guimaraes
Ende des Audiobeitrags

Europapokal-Auswärtsfahrten nach England stehen bei den Fans von Eintracht Frankfurt hoch im Kurs. Spiele im Mutterland des Fußballs haben eine besondere Anziehungskraft. Das war beim Europa-League-Halbfinale der vergangenen Saison beim FC Chelsea so, das wäre auch am 28. November im Auswärtsspiel beim FC Arsenal so gewesen. Lange gab es unter den Frankfurter Anhängern die vage Hoffnung, dass die UEFA die Fan-Sperre für das Spiel in London doch noch zur Bewährung aussetzt. Doch diese Hoffnung ist seit Donnerstagmittag zerstört.

Berufung der Eintracht ohne Erfolg

Der europäische Fußballverband UEFA hat die Frankfurter Berufung gegen die Zuschauersperre für das Spiel in London zurückgewiesen. Damit bleibt der Eintracht-Fanblock beim Spiel am 28. November leer. Die UEFA hatte die Eintracht Mitte Oktober unter anderem für die Ausschreitungen beim Europa-League-Spiel in Guimarães bestraft. Und zwar für zwei Spiele ohne Auswärtsfans in der Europa-League: Dem bei Standard Lüttich und einem weiteren, also dem beim FC Arsenal.

In der Hoffnung, für ihre Fans doch etwas drehen zu können, legten die Verantwortlichen der Eintracht Berufung gegen das Urteil ein. Ohne Erfolg: Die UEFA blieb nun bei ihrer Strafe. Sollte die Eintracht schlechtestenfalls in der Gruppenphase der Europa-League ausscheiden, hätten die Fans nur ein einziges Auswärtsspiel erlebt. Das mit den Fan-Ausschreitungen im portugiesischen Guimarães. Dementsprechend groß ist die Hoffnung auf ein Weiterkommen in die K.o.-Runde.