Lostopf der Europa League
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Eintracht Frankfurt blickt am Montagmittag zur Auslosung der Europa-League-Zwischenrunde in der Schweiz. In der hessischen Heimat gibt es derweil eine weitere Vertragsverlängerung zu vermelden.

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Die Blicke von Fans, Spielern und Verantwortlichen der Frankfurter Eintracht gehen an diesem Montag gespannt nach Nyon. In der Schweiz wird ab 13 Uhr die erste K.o.-Runde der Europa League ausgelost.

Der Pokalsieger hat in der Gruppenphase einen historischen Siegeszug gelandet und alle sechs Partien gewonnen. "Es sind viele gute und unangenehme Gegner im Topf", sagte Frankfurts Trainer Adi Hütter. Mögliche Konkurrenten für das Sechzehntelfinale sind die Istanbuler Clubs Galatasaray und Fenerbahce, der FC Brügge, Sporting Lissabon oder Celtic Glasgow.

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Reutershahn im heimspiel!

Eintracht Frankfurts Co-Trainer Armin Reutershahn ist am Montag zu Gast im heimspiel! des hr-fernsehens. Beginn der Sendung ist um 22.30 Uhr.

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Außerdem könnten die Hessen in der Zwischenrunde, die planmäßig am 14. (Hinspiel) und 21. (Rückspiel) Februar ausgetragen werden soll, auf Slavia Prag, den FC Zürich, Rapid Wien, Malmö FF, Stade Rennes, den KF BATE Baryssau, Viktoria Pilsen, Olympiakos Piräus, Schachtar Donezk oder FK Krasnodar treffen.

Ausgeschlossen ist ein Aufeinandertreffen mit Lazio Rom. Die Regularien des europäischen Fußballverbandes UEFA verbieten für das Sechzehntelfinale eine Paarung zwischen zwei Mannschaften, die bereits in der Gruppenphase gegeneinander gespielt haben.

Hinspiel nicht am Donnerstag?

Da die Eintracht ihre Gruppe gewonnen hat, genießt sie als gesetztes Team im Rückspiel am 21. Februrar Heimrecht. Das Hinspiel in der Vorwoche kann unter Umständen bereits am 12. oder 13. Februar ausgetragen werden, also untypischerweise am Dienstag oder am Mittwoch. Dieser Fall könnte eintreten, wenn die Frankfurter einen der beiden Istanbuler Vereine Galatasaray oder Fenerbahce zugelost bekommen. Das hatte die UEFA dem hr-sport auf Anfrage bestätigt.

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UEFA behandelt Eintracht-Fall am 10. Januar

Die Auseinandersetzungen rund um das Eintracht-Spiel bei Lazio Rom werden von der UEFA am 10. Januar 2019 behandelt. Insgesamt werden den Frankfurter Anhängern vier Dinge vorgeworfen: Pyrotechnik, das Betreten des Innenraums, das Werfen von Gegenständen und allgemeine Schäden. Ein Teilausschluss der Anhänger in der Zwischenrunde ist denkbar, schlimmstenfalls wäre sogar ein Geisterspiel ohne Zuschauer möglich.

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Entscheidend dafür ist Artikel 21.03 des UEFA-Reglements. Er besagt: Eine Veränderung von Spielterminen oder Anstoßzeiten ist möglich. Nämlich dann, wenn zwei Vereine aus einer Region weniger als 50 Kilometer auseinanderliegen und vor der Saison angemeldet haben, dass sie ihre Spiele nicht am gleichen Tag austragen können. Als ersten Ausweichtermin nennt der Verband den Dienstag. Die UEFA betonte allerdings, dass eine genaue Terminierung erst nach der Auslosung stattfinden wird.

Russ und Hasebe verlängern

Vor der Auslosung vermeldete die Eintracht eine zweite Vertragsverlängerung innerhalb von weniger als 16 Stunden. Die Hessen teilten am Montag mit, dass Marco Russ ein weiteres Jahr und damit bis Juni 2020 am Main bleibt. Am Abend zuvor hatte bereits Defensiv-Allrounder Makoto Hasebe sein Arbeitspapier für den gleichen Zeitraum verlängert.

"Wir haben eine tolle Mannschaft und es macht richtig viel Spaß mit den Jungs", sagte der 33 Jahre alte Russ. "Wir haben gemeinsam noch einiges vor, und ich möchte auch weiterhin meinen Beitrag dazu leisten."