Steven Zuber (l.) und Amin Younes (r.) könnten die Eintracht verlassen.

Das Ende der Transferperiode rückt näher, die Spekulationen nehmen zu. Geht Amin Younes? Kommt Vinicius? Hier ist der Stand der Dinge - und eine Prognose der Wechsel bei Eintracht Frankfurt.

Audiobeitrag

Audio

Audioseite Transfer-Gerüchte bei der Eintracht

Amin Younes von Eintracht Frankfurt
Ende des Audiobeitrags

Amin Younes
Am Montag berichteten verschiedene Medien, dass Amin Younes für vier Millionen Euro zum saudi-arabischen Verein Al-Shabab wechseln werde. Am Dienstag trainierte Younes zwar noch bei beiden Einheiten der Eintracht mit, allerdings soll der Transfer des Offensivspielers so gut wie sicher sein. Die "Frankfurter Rundschau" berichtete am Dienstag, dass Younes' Berater das doppelte Gehalt für ihren Schützling verlangt haben sollen. Die Eintracht will dem Bericht zufolge nicht nur aufgrund finanzieller Differenzen nicht mehr mit Younes planen, im inneren Zirkel des Vereins soll er als "Blender" und "Aufrührer" gelten.
Wahrscheinlichkeit: 99 Prozent

Steven Zuber
Am Dienstagabend sagte Zubers Berater im Schweizer "Blick", dass sein Schützling die Eintracht verlassen werde. Zuber wird nach seinen glänzenden Auftritten bei der EM mit verschiedenen Klubs in Verbindung gebracht, unter anderem Dynamo Moskau. Bei der Eintracht spielt er allerdings keine Rolle, saß beim Spiel in Dortmund auf der Tribüne und agierte im Pokal nur neun Minuten lang. Für fünf Millionen Euro Ablöse könne der Schweizer die Eintracht verlassen, heißt es. Das einzige Problem: Zuber hat noch einen Vertrag bei der SGE bis 2023 - und dabei ein durchaus lukratives Salär. Zudem soll in Frankfurt noch kein Angebot für Zuber eingegangen sein.
Wahrscheinlichkeit: 90 Prozent

Goncalo Paciencia
Ebenso wie Zuber fand auch Goncalo Paciencia keinen Platz im Kader für das Spiel in Dortmund. Eintracht Frankfurt sucht noch einen "Wandspieler" mit Größe im Sturmzentrum, doch wie schon Adi Hütter scheint Oliver Glasner dem Portugiesen dabei kein Vertrauen zu schenken. Die Eintracht hat ein Überangebot an Offensivkräften und muss daher dringend Spieler abgeben, Paciencia ist dabei einer der ersten Verkaufskandidaten.
Wahrscheinlichkeit: 90 Prozent

Carlos Vinicius
Ein Neuer für den Angriff soll mit dem Brasilianer Carlos Vinicius schon bereit stehen. Die Eintracht und der Stürmer sollen sich einig sein, allerdings stellt sich Vinicius' Arbeitgeber Benfica quer. Die Portugiesen pochen auf eine Kaufplicht anstelle einer von der Eintracht anvisierten Kaufoption nach Leihe. So berichtet es die Zeitung "Record". Der Wechsel hängt vor allem auch an Einnahmen der Eintracht durch Abgänge, doch in diesem Punkt ist der Markt ins Stocken geraten. "Wenn du früher 50 Millionen Euro eingenommen hast, hast du 70 Millionen ausgegeben. Jetzt legen die Vereine von den 50 Millionen bis zu 40 Millionen zurück und geben 10 aus", sagte Markus Krösche gegenüber 11Freunde.
Wahrscheinlichkeit: 75 Prozent

Khephren Thuram
Die angespannte Lage könnte schon dazu geführt haben, dass ein Poker der Eintracht ohne Erfolg endet: Nizza verlangt einem Bericht der Bild-Zeitung zufolge neun Millionen Euro für den defensiven Mittelfeldspieler Khephren Thuram, den Bruder des Gladbacher Stürmers Marcus. Für die Eintracht soll die Summe derzeit zu hoch erscheinen, während ein anderer Bundesligist nun Gespräche mit Thuram aufgenommen haben soll. Zwar hatten französische Medien schon von einer Einigung zwischen Frankfurt und Thuram geschrieben, aber auch hier hakt die Angelegenheit an den fehlenden Einnahmen und Verkäufen bei den Hessen. Die Zeit könnte der Eintracht davon laufen, denn gerade nach den neuerlichen Verletzungsmeldungen um Sebastian Rode braucht sie dringend einen "Sechser".
Wahrscheinlichkeit: 40 Prozent