Adi Hütter

Mhhh, Sie haben Appetit auf leckeres österreichisch-frankfurterisches Rumgeeier? Reichs Resterampe hat das passende Rezept.

Österreichisch-frankfurterisches Rumgeeier ist ein moderner Klassiker der Bundesligaküche. Erstmals im Februar 2021 serviert, erfreut sich das Gericht mittlerweile vor allem am Niederrhein großer Beliebtheit, wohingegen es im Frankfurter Raum, aus dem es stammt, als schwer verdaulich gilt.

Zutaten:


- Wochenlanges Rumgeeier
- Weder Fisch noch Fleisch
- 1 Sahnesaison
- 1 pikante Aussage
- 1 Trainersuche Gladbacher Art
- Saure Fans

Räumen Sie in der Gerüchteküche zunächst auf, idealerweise mit einem pikanten Satz wie "Ich bleibe". Lassen Sie sich anschließend von dem Manager eines unwesentlich besseren Bundesligisten weichkochen. Lassen Sie in der Pfanne ein klares Bekenntnis aus und erhitzen sie langsam aber stetig die Gemüter. Parallel können Sie damit beginnen, die Nachfragen der Journalisten zu schneiden.

Filetieren und schlagen Sie sämtliche Topclubs, in einer Sahnesaison wird das Rumgeeier so besonders bitter. Angesäuerte Fans sorgen für die nötigen Säurenoten. Die Schärfe kommt mit der Zeit von alleine.

Extra fader Beigeschmack

Lassen Sie die Gerüchte wochenlang köcheln, so reduzieren Sie die Erwartungen und bekommen einen extra faden Beigeschmack. Füllen Sie das Rumgeeier mit einer Farce, aber achten Sie darauf, dass Sie die Saisonziele nicht aus Versehen flambieren, sonst wird der Abgang ungenießbar.

Lassen Sie alle ordentlich schmoren, dann schmecken Sie das Rumgeeier ab. Das fertige Rumgeeier sollte im Abgang etwas leicht Geschmackloses haben. Servieren Sie es in einem besonders wichtigen Saisonfinale, am besten direkt am vierten Tabellenplatz. Reichen Sie dazu einen trockenen Keinetränehinterherwein aus der Nichtnachvollziehbar. Et voilá, bon Apetit!